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Die größten Irrtümer beim Laufen: Immer viel trinken

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt viele Gründe, warum man Laufen geht. Abnehmen, fit werden, den Kopf frei bekommen oder etwas für seine Gesundheit und sein Aussehen tun sind nur einige davon. Es gibt aber fast so viele Irrtümer übers Laufen wie es Gründe gibt, joggen zu gehen. Die häufigsten Irrtümer übers Laufen möchte ich hier aufklären. Irrtum Nr. 4: Das Trinken.

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Die größten Irrtümer beim Laufen: Immer viel trinken

Die größten Irrtümer beim Laufen: Immer viel trinken

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Egal welchen Ratgeber man liest oder welchen Experten man fragt, man wird fast immer zu hören bekommen dass man beim Sport und gerade beim Laufen viel trinken soll. Grundsätzlich ist diese Empfehlung auch richtig. Aber wie bei so vielem gibt es auch bei der Flüssigkeitszufuhr ein Zuviel des Guten.

Wann trinken

Geht es nach den Getränkeherstellern, sollte man am besten vor, nach und während des Sports trinken. Doch solange man unter einer Stunde läuft, muss man nicht unbedingt eine Flasche mit Flüssigkeit dabei haben. Der Körper ist durchaus in der Lage, auch einmal eine Stunde ohne Wasser durchzuhalten. Auch beim Sport.

Allerdings sollte man darauf achten, dass die Speicher vor dem Training gut gefüllt sind. Wenn man aber normal trinkt, muss man nicht unbedingt während des Trainings trinken. Nach dem Training dagegen ist es wieder wichtig, die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen. Ein halber bis ein ganzer Liter, je nach Intensität des Trainings darf es schon mal sein.

Wann trinken schadet

Vor allem mit normalem Wasser muss man vorsichtig sein. Denn hier droht die Gefahr, dass man zu viele Salze aus dem Körper heraus spült. Trinkt man zu viel, kann sich sogar Wasser in der Lunge ansammeln. Dann droht sogar Lebensgefahr. Und wie Mediziner bei der Untersuchung des Berlin Marathons herausgefunden haben, kommt das öfter vor als man denkt. In harmloseren Fällen kommt es zu Atemnot. Aber auch dann ist an ein Lauftraining nicht mehr zu denken.

Trinken schwächt die Leistung

So paradox es sich anhören mag, aber trinken kann auch die Leistung verschlechtern. Denn man muss bedenken, dass man jedes Gramm, das man trinkt, auch mit sich schleppen muss. Beim normalen Lauftraining mag das kein Problem sein, wer aber an einem Wettbewerb teilnimmt, muss immer bedenken, dass jedes Gramm zählt. Und dazu zählt auch das Gewicht, das man in flüssiger Form zu sich nimmt.

Richtig trinken

Trinken Sie vor dem Sport und nach dem Sport. Sind Sie deutlich länger als eine Stunde aktiv, sollten Sie auch hier Ihre Flüssigkeitsspeicher füllen. Achten Sie darauf, elektrolyt- und kohlenhydratreiche Getränke zu sich zu nehmen. Das hilft dem Körper. Leistungsfähig zu bleiben. Aber trinken Sie nur so viel, wie Sie beim Sport auch verbraucht haben.

Bildnachweis: grki / stock.adobe.com

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