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Die größten Irrtümer beim Laufen: Der Endspurt

Lesezeit: < 1 Minute Es gibt viele Gründe, warum man Laufen geht. Abnehmen, fit werden, den Kopf frei bekommen oder etwas für seine Gesundheit und sein Aussehen tun sind nur einige davon. Es gibt aber fast so viele Irrtümer übers Laufen wie es Gründe gibt, joggen zu gehen. Die häufigsten Irrtümer übers Laufen möchte ich hier aufklären. Hier: Der Endspurt.

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Die größten Irrtümer beim Laufen: Der Endspurt

Die größten Irrtümer beim Laufen: Der Endspurt

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Viele Läufer möchten Am Ende des Trainings noch einmal alles geben, um richtig schön ausgepowert zu sein. Daher wird auf den letzten Metern ein regelrechter Endspurt eingelegt. Diesen sollte man aber den Athleten bei Laufwettbewerben überlassen. Denn beim normalen Training bringt ein Endspurt nichts. Im Gegenteil. Er kann sogar dem Trainingseffekt schaden.

Ein Endspurt bringt nichts

Wenn Sie nicht um Medaillen laufen, können Sie auf den Endspurt getrost verzichten. Denn aus trainingswissenschaftlicher Sicht wird der Endspurt Ihnen keine wirklichen Fortschritte bringen. Wenn Sie 45 Minuten Laufen und am Ende noch 20 Sekunden sprinten, hat dieser Sprint keinen relevanten Einfluss auf Ihr Training.

Gefährlicher Endspurt

Ein Endspurt kann sogar gefährlich sein. Zum einen erhöht sich mit der Geschwindigkeit auch die Belastung auf die Gelenke, zum anderen, und das ist hier deutlich gefährlicher, belasten Sie die ohnehin ermüdeten Muskeln noch einmal zusätzlich auf sehr starke Art und Weise. Sind die Muskeln aber bereits ermüdet, stiegt das Risiko für Muskelverletzungen wie eine Zerrung oder sogar einen Muskelfaserriss.

Außerdem kann es leichter passieren, dass man umknickt, weil man auf einen Stein oder eine Wurzel tritt, wenn man am Ende des Trainings noch einmal einen Spurt einlegt. Denn beim höheren Tempo sieht man eventuelle Hindernisse nicht mehr so gut.

Sprints einbauen

Wenn Sie sich im Training richtig auspowern wollen, bauen Sie lieber beim Laufen kurze Zwischensprints ein, erhöhen Sie das Tempo, machen Sie Fahrtenspiele oder bauen Sie Tempointervalle in das Training ein. Dies ist deutlich effektiver als nur am Ende noch einen kurzen Sprint einzulegen.

Richtig aufhören

Statt einen Endspurt einzulegen, sollten Sie am Ende des Lauftrainings den letzten Kilometer besser langsam auslaufen. So kann der Körper seine Maschinen langsam herunterfahren und die Regeneration einleiten. Mit diesem Cool-Down erholen Sie sich schneller vom Training und sind auch schneller wieder leistungsfähig.

Bildnachweis: lassedesignen / stock.adobe.com

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