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Die Familie Geckos (Gekkonidae)

Lesezeit: 2 Minuten Wenn sie von Geckos hören, so fallen Ihnen bestimmt gleich die Haftlamellen ein, mit denen sich manche Geckoarten fortbewegen und wie mit Klebstoff an Ihren Zehen an Wänden und Decken haften. Doch auch das bei vielen Geckos vorhandene lidlose Auge beeindruckt immer wieder. Diese Tiere sind in der Terraristik eine der beliebtesten Vertreter in der Klasse der Reptilien, weshalb ich Ihnen diese Familie vorstellen möchte.

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Die Familie Geckos (Gekkonidae)

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Geckos sind in allen möglichen Arten von Lebensräumen anzutreffen, von der Wüste über die Steppe, von Laubwäldern bis tief in die Regenwälder hinein. Sie besiedeln nahezu alle Kontinente dieser Erde. Zu den Gekkonidae zählen ungefähr 100 Gattungen, die mehr als 1.050 Arten beinhalten. Lidgeckos sind allesamt nachtaktiv. Einige Geckos ohne Augenlider, allen voran die madagassischen Phelsumen (Taggeckos) sind am Tage aktiv, andere auch nachts.

Die Artenvielfalt in dieser Familie ist so groß und so umfangreich, dass Sie sich, bevor Sie einen Gecko erwerben, unbedingt über dessen natürlichen Lebensraum und die entsprechenden Haltungsanforderungen informieren müssen. Ich werde später noch auf einzelne Arten detailliert eingehen.

Von was ernähren sich Geckos?
Geckos sind räuberisch veranlagt und nehmen fast ausschließlich tierische Nahrung auf. Einige baumbewohnende Arten ergänzen ihre Kost noch zusätzlich mit pflanzlicher Nahrung, in den meisten Fällen mit Obst. Überwiegend besteht die Nahrung aus Insekten, wobei es bemerkenswert ist, dass selbst Beutetiere, die eine beachtliche Größe aufweisen, verschlungen werden. Hin und wieder verspeisen Geckos sogar nestjunge Mäuse.

Woran erkennt man das Geschlecht eines Geckos?
Männchen erkennt man oftmals an den verdickten Hemipenestaschen, dem verdickten Schwanzansatz und ausgeprägten Präanalporen. Außerdem sind die männlichen Vertreter innerhalb dieser Familie meist massiger in ihrer Statur und haben häufig eine farbintensivere Zeichnung.

Die meisten Geckos sind ovipar (eierlegend). Mit Ausnahme der Gattung Phelsuma legen sie weichschalige Eier, die im Laufe der Zeitigung an Volumen zunehmen. Das Geschlecht des Nachwuchses ist oft von der Temperatur im Zeitigungsverlauf abhängig.

Literatur und Informationen
Der Natur- und Tier-Verlag (http://www.ms-verlag.de/) bietet in seiner Reihe der Büchlein "Art für Art" Beschreibungen einiger Geckoarten an. Hans-Peter Berghof, ein erfahrener Phelsumenhalter, stellt die Gattung in seinem Buch "Taggeckos" genauer vor, welches Sie ebenfalls beim Natur- und Tier-Verlag erwerben können.

Informationen zu den beliebten Taggeckos der Gattung Phelsuma gibt die Interessengemeinschaft Phelsuma (IG Phelsuma). Auf der Webseite http://www.ig-phelsuma.de/ werden alle Arten vorgestellt. Ein Forum bietet Neulingen und Haltern die Möglichkeit, Informationen einzuholen und Erfahrungen auszutauschen.

Zur Gattung Phelsuma werde ich Ihnen später jede Art einzeln mit Haltungsanforderungen vorstellen, denn die Beliebtheit dieser faszinierenden Gattung nimmt immer mehr zu.

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