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Die Dreimonatsspritze – für wen ist sie geeignet?

Lesezeit: < 1 Minute Die Dreimonatsspritze gehört zu den sicheren Verhütungsmethoden. Dieses Mittel zur Empfängnisverhütung hat Vorteile aber auch Nebenwirkungen. Wie wird die Dreimonatsspritze angewendet und wie wirkt sie? Welche Frauen sollten eine andere Empfängnisverhütungsmethode wählen?

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Die Dreimonatsspritze – für wen ist sie geeignet?

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Die Dreimonatsspritze bietet drei Monate lang sicheren Empfängnisschutz
Durch die Verabreichung einer Dreimonatsspritze wird im Körper der Frau ein Hormondepot mit dem Hormon Gestagen angelegt. Diese Hormonspritze sollte nur Frauen verabreicht werden, die einen normalen Monatszyklus haben und über 21 Jahre alt sind. Die Dreimonatsspritze ist besonders für Frauen geeignet, die andere Verhütungsmethoden nicht vertragen oder die Einnahme der Antibabypille öfters vergessen.

Es muss nicht täglich an eine Empfängnisverhütung gedacht werden, was viele Frauen sehr begrüßen. Die Dreimonatsspritze wird in den Oberarm- oder in den Gesäßmuskel injiziert.

Auf welche Weise wirkt die Dreimonatsspritze?
Durch das zugeführte Gestagen in der Dreimonatsspritze wird eine Verdickung und Veränderung des Gebärmutterschleims hervorgerufen. Dadurch wird der Schleimpfropf für Samenzellen weniger durchlässig. Ein Eisprung kann nicht mehr stattfinden, weil die Ausschüttung des Luteinisierenden Hormons (LH, wird auch als gelbfärbendes Hormon bezeichnet) unterdrückt wird.

Die Dreimonatsspritze darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie an Brustkrebs oder an Gebärmutterkrebs erkrankt sind oder waren
  • bei Ihnen eine Venenentzündung oder eine Thrombose vorliegt oder vorgelegen hat
  • wenn Sie an Lebererkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen leiden
  • wenn Ihr Blutdruck erhöht ist

Eine Schwangerschaft muss vor Verabreichung einer Dreimonatsspritze unbedingt ausgeschlossen werden. Auch wenn Sie operiert werden müssen, sollte mindestens sechs Wochen zuvor keine Dreimonatsspritze mehr gespritzt werden.

Welche Nebenwirkungen kann die Dreimonatsspritze haben?
Wenn bei Ihnen die Dreimonatsspritze injiziert wird, kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Zwischenblutungen und Schmierblutungen, in schlimmen Fällen bis zu starken Dauerblutungen
  • Zyklusstörungen
  • Ausbleiben der Regelblutung
  • Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • verminderte Lust auf Sex
  • bei längerer Anwendung kann die Knochendichte beeinträchtigt werden

Wenn Sie nach dem Absetzen der Dreimonatsspritze schwanger werden möchten, kann es einige Zeit dauern, bis sich Ihr Monatszyklus wieder normalisiert hat. In manchen Fällen geht dies bis zu zwei Jahre. Das Hormondepot, das durch die Dreimonatsspritze aufgebaut wurde, benötigt einige Zeit, bis es ganz abgebaut ist. Aus diesem Grund eignet sich die Dreimonatsspritze nicht für Frauen, die in den nächsten Monaten schwanger werden möchten.

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