Fotografie Praxistipps

Die Digitalkamera und der Bildstabilisator

Lesezeit: 1 Minute Was nützt der schönste Schnappschuss oder die originellste Aufnahme, wenn das Ergebnis durch Verwackeln verdorben ist. Das Verwackeln entsteht insbesondere bei der Verwendung von langen Brennweiten und der Fotografie ohne Stativ sowie bei schlechten Lichtverhältnissen. Die meisten Digitalkameras sind daher heute mit Bildstabilisator-Systemen ausgerüstet. Bildstabilisation ist jedoch nicht gleich Bildstabilisation – es gibt unterschiedliche technische Ansätze. Die stelle ich Ihnen in dem folgenden Artikel vor.

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Die Digitalkamera und der Bildstabilisator

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Die optische Bildstabilisation findet im Objektiv der Digitalkamera oder beim Bildsensor statt. Bei der Bildstabilisierung im Objektiv registrieren Sensoren die Bewegung des Objektivs. Anschließend bewegt die Steuerelektronik des Bildstabilisators ein bewegliches Linsensystem entgegen der Verwacklungsrichtung und gleicht diese so aus. Bei der Bildstabilisation in der Kamera werden keine optischen Ausgleichelemente bewegt, sondern der Sensor selbst. Vorteil: Hier können auch die günstigeren Wechselobjektive ohne Bildstabilisation verwendet werden. Bei der elektronischen Bildstabilisierung handelt es sich im Grunde genommen um eine automatische Erhöhung der Sensorempfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen. Die kürzere Belichtungszeit verringert den Verwacklungseffekt, führt jedoch andererseits zu einem erhöhten Bildrauschen. Dieses Verfahren findet sich vorrangig in Videokameras und kompakten Digitalkameras.
Ist eine Kamera nicht mit einer Technik zur Bildstabilisation ausgerüstet, bleiben daher zwei Wege, um einem Verwackeln entgegenzuwirken: Sie können die Belichtungszeit an Ihrer Kamera manuell heraufsetzen oder auf eine mechanische Bildstabilisierung zurückgreifen, also ein Stativ verwenden.

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