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Die Bedeutung der Schwimmfähigkeiten

Lesezeit: 2 Minuten Jedes Jahr ertrinken in Deutschland ca. 400-500 Menschen. Diese Zahl ist seit Jahren relativ stabil. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar. Denn viele Kinder und Jugendliche verfügen über keine ausreichenden Schwimmfähigkeiten mehr. Die Coronakrise hat dieses Problem verstärkt. Denn durch die Sperrung von Hallenbädern aufgrund des Infektionsgeschehens hatten viele Kinder im kritischen Alter keine Chance mehr, diese so wichtige Fähigkeit zu erlernen. Laut der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft könnte sich dieses Problem in Zukunft noch verstärken, denn die Kommunen, also die Betreiber der meisten Schwimmbäder in Deutschland, sind durch die Coronakrise finanziell sehr gebeutelt. Dies könnte künftig dazu führen, dass viele Bäder, die bereits in die Jahre gekommen sind und eigentlich aufwendig saniert werden müssten, aus Kostengründen einfach geschlossen werden. Dies könnte verheerende Konsequenzen für eine ganze Generation haben.

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Die Bedeutung der Schwimmfähigkeiten

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Der eigene Pool

Die Zeiten, in denen nur Superreiche über einen eigenen Pool im Garten verfügen, sind längst vorbei. Durch den coronabedingten Verzicht auf Urlaub haben viele Haushalte in diesem Bereich noch einmal aufgerüstet und sich den Traum vom eigenen Swimmingpool endlich erfüllt. Poolbauer gelten aufgrund der enormen Nachfrage der privaten Haushalte als einer der Krisengewinner. Zwar sind die Kosten für einen eigenen Pool durchaus beträchtlich, denn nicht nur der Pool selbst, sondern auch das entsprechende Zubehör wie Reinigungsroboter, Poolfolie fürs Schwimmbecken, Heizung oder Pflegeprodukte sind in die Kalkulation miteinzubeziehen. Doch zumindest für den Anfang stellt der Pool neben dem eigentlichen Freizeitwert durchaus eine brauchbare Alternative zum öffentlichen Schwimmbad dar, was das Erlernen von Schwimmfähigkeiten anbelangt. Besonders für kleine Kinder erweist sich ein ruhiges Umfeld ohne Ablenkung mitunter sogar als die bessere Wahl.

Das richtige Alter zum Schwimmen lernen

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt, dem Nachwuchs das Schwimmen beizubringen, stellen sich viele Eltern zu Recht. Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht, denn dies hängt natürlich sowohl von den eigenen Möglichkeiten als auch dem Willen des Kindes ab. Allerdings gilt das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ auch in diesem Bereich. Zwar ist es in jedem Alter möglich, diese Fähigkeit zu erwerben, doch je früher man an Wasser gewohnt ist, desto einfacher wird es. Es spricht daher nichts dagegen, bereits im Alter von ein paar Monaten erste Schritte zu unternehmen. Spezielle Babyschwimmkurse sind eine Möglichkeit, aber natürlich funktioniert die spielerische Gewöhnung an Wasser auch zu Hause ohne professionelle Begleitung. Wichtig ist hierbei, dass das Kind nicht gegen den eigenen Willen dazu gedrängt werden sollte, denn ansonsten entsteht schnell eine natürliche Abneigung gegen Wasser. Motivation in Form von Schwimmnudeln oder Schwimmtieren kann hierbei sehr hilfreich sein. Entscheidend ist es, zu vermitteln, dass Wasser nicht gefährlich ist. Schwimmflügel sind bis zu einem gewissen Alter ohnehin obligatorisch und dienen als vertrauensbildende Maßnahme für Kind und Eltern. Je mehr das Kind im Wasser erlebt, desto selbstverständlicher wird der Umgang damit. Spritzen, Tauchen und Sprünge ins Wasser durch behutsame langsame Schritte fördern die Gewöhnung ans Wasser. Richtiges Schwimmen können Kinder ohnehin erst ab einem Alter von fünf oder sechs Jahren erlernen, da vorher die physische Konstitution dafür nicht ausreicht.

Die Bedeutung der Schwimmfähigkeit sollte keinesfalls unterschätzt werden, denn oft genug sind Schwimmunfälle auf das Überschätzen des eigenen Könnens zurückzuführen. Je früher und besser ein Kind lernt zu schwimmen, desto geringer sind die Risiken.

Bildnachweis: bignai / stock.adobe.com

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