Praxistipps Verein

Die Aufnahmegebühr variabel gestalten

Lesezeit: < 1 Minute In vielen Vereinen beträgt die Aufnahmegebühr einen Monatsbeitrag. Aber ist das gerecht? Denjenigen, die ihre Vereinsmitgliedschaft eng in ihre Finanzplanung quetschen müssen, kommt es bestimmt nicht so vor. Eine variable Aufnahmegebühr, die sich an den finanziellen Verhältnissen Ihrer neuen Mitglieder orientiert, sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit.

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Die Aufnahmegebühr variabel gestalten

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Wenn Sie zum Beispiel festlegen, dass die Aufnahmegebühr 5% des monatlichen Einkommens der neuen Mitglieder beträgt, für Kinder davon die Hälfte, entgeht Ihr Verein zuerst einmal dem Vorwurf, eine elitäre Vereinigung zu sein.
Ihr Verein bekommt also ein neues Mitglied. Der Betreffende verdient netto 1.600 Euro im Monat, also müsste er als Aufnahmegebühr nach der oben genannten Beispielzahl 80 Euro bezahlen, nämlich 5% von 1.600 Euro. Außerdem tritt sein Sohn mit ein, weswegen noch einmal 40 Euro anfielen.
Bei sozial Schwachen oder auf finanzielle Unterstützung angewiesenen Vereinsmitgliedern stellt die Aufnahmegebühr eine nicht zu unterschätzende Belastung dar. In diesen Fällen empfiehlt es sich, darauf zu verzichten. Dasselbe gilt natürlich auch für Ehrenmitglieder. Auch für den Verein ist die Aufnahmegebühr für die Finanzplanung wichtig, und wenn Sie sich entscheiden, darauf zu verzichten, bedenken Sie: Wenn es um Vereinsspenden geht, spielt die soziale Gerechtigkeit durchaus eine Rolle.

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