Computer Praxistipps

Die 6 goldenen Sicherheitstipps für Windows 8.1

Beachten Sie diese Sicherheitstipps, sind Sie gegen Virenattacken und andere Angriffe auf Ihr Windows 8.1 bestens gewappnet.

Die 6 goldenen Sicherheitstipps für Windows 8.1

Befolgen Sie diese 6 goldenen Regeln im Umgang mit Antivirensoftware und dem Internet, und Ihr Windows 8.1 PC wird geschützt sein:

  1. Installieren Sie Sicherheits-Software
  2. Halten Sie stets Programme aktuell
  3. Aktualisieren Sie Windows 8.1 automatisch
  4. Sichern Sie regelmäßig Windows und Daten
  5. Nutzen Sie ein Konto ohne Adminrechte
  6. Lesen Sie diese weiteren Sicherheitshinweise

1. Installieren Sie Sicherheits-Software

Wer ohne Sicherheitssoftware im Internet unterwegs ist, handelt fahrlässig. Mit einem Viren verseuchten PC beispielsweise Online Banking zu betrieben, spielt Cyber-Kriminellen in die Karten. Deshalb gilt als erstes Gebot: Nie ins Internet ohne entsprechende Sicherheitssoftware. Das gilt auch für Windows 8.1, obwohl hierein Virenschutzprogramm ab Werk an Bord ist. Das hat sich aber in diversen Tests als unzuverlässig erwiesen.

Meine Empfehlung: Entweder Kaspersky Internet Internet Security 2015 oder GData Internet Security.

2. Halten Sie stets Programme aktuell

Fürs Online-Banking sollten nur Browser zum Einsatz kommen,die auf dem neusten Stand sind. Internet-Betrüger nutzen oft Softwarefehler oder Sicherheitslücken, um an geschützte Daten zu kommen. Aktualisierungen für den Browser und alle dazu gehörenden Plug-ins (etwa Flash, Java) gehören zum Pflichtprogramm.

Wichtig ist auch, dass vom Hersteller bereitgestellte Aktualisierungen fürs Sicherheistprogramm und die anderen genutzten Programme (wie z. B. Adobe Reader) direkt installiert oder automatisch aktualisiert werden.

3. Aktualisieren Sie Windows 8.1 automatisch

Halten Sie auch Windows immer aktuell. Standardmäßig ist Windows 8.1 so eingestellt, dass es Aktualisierungen automatisch lädt und nach einem Neustart aktualisiert. So können Sie das überprüfen: Drücken Sie auf der Tastatur "Windows-Taste" + "i", klicken Sie auf PC-Einstellungen ändern und Update/Wiederherstellung. Im neuen Fenster klicken Sie auf Installationsmethode für Updates auswählen. Hier sollte unterhalb von Wichtige Updates der Eintrag Updates automatisch installieren (empfohlen) eingestellt sein. Ist das nicht der Fall, ändern Sie das.

4. Sichern Sie regelmäßig Windows und Daten

Erstellen Sie regelmäßig Sicherheitskopien wichtiger Daten auf CDs, DVDs, in der Cloud oder auf externen Festplatten. Letztere sollten aber nicht permanent mit dem Computer verbunden sein. Denn einige Viren, insbesondere Verschlüsselungs-Trojaner,durchsuchen und befallen alle angeschlossenen Laufwerke. Auch Windows 8.1 sollten Sie wöchentlich sichern. Schaffen Sie sich dafür ein Datensicherungsprogramm wie AcronisTrue Image 2014 an.

5. Nutzen Sie für die tägliche Arbeit ein Konto ohne Adminrechte

Ungebetene Programme können sich nur dann einnisten, wenn administrative Rechte vorhanden sind. Für die tägliche Arbeit reichtaber ein Konto ohne diese Rechte völlig aus. In diesem Fall muss jede Programminstallation extra mit "Als Administrator ausführen" bestätigt werden. Kein Chance also für Programme, sich heimlich einzunisten. Tipp: Richten Sie sich ein "Arbeitskonto" ohne lokale administrativen Rechte ein, und nutzen Sie Ihr Hauptkonto mit administrativen Rechten nur dann, wenn Sie Änderungen an Windows 8.1 vornehmen.

6. Weitere wichtige Sicherheitshinweise

Oft haben Schädlinge nur eine Chance, weil PC-Nutzer zu gutgläubig und zu unvorsichtig mit ihrem PC umgehen. Besonders folgende Szenarien öffnen Viren Tür und Tor:

  • Unachtsame Installation von Gratis-Software: Meist findet Adware durch Fahrlässigkeit seinen Weg auf den Computer. Denn viele Nutzer schauen bei der Installation von Gratis-Programmen oder beim Aufspielen von Aktualisierungen nicht so genau hin und klicken einfach fleißig auf Weiter oder Next. Dabei übersehen sie, dass sie damit der Installation von Zusatzsoftware zustimmen. Mein Tipp: Schauen Sie bei der Installation besser zweimal hin, und entfernen Sie gegebenenfalls die entsprechenden Haken per Mausklick.
  • Installation von Raubkopien: Oft gelangen Schädlinge durch die Installation von illegalen Raubkopien oder Knackprogrammen (Cracks) auf den Computer. Nicht nur deshalb gilt: Finger weg!
  • Verseuchte Internet-Seiten: Manchmal reicht ein (versehentlicher) Besuch auf einer dubiosen Internets-Seite und Cyber-Gangster schleusen durch eine Browser-Sicherheitslücke Adware auf den PC. Machen Sie um Internet-Seiten, auf denen Bezahlinhalte angeblich gratis zu finden sind, einen großen Bogen!
  • Betrügerische E-Mails: Gut gemachte Phishing-Mails sind auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen, anhand spezieller Merkmale lassen Sie sich aber identifizieren. Der wichtigste Punkt aber: Banken, PayPal oder andere Unternehmen fragen niemals nach vertraulichen Daten, weder per E-Mail noch per Telefon. Entsprechende E-Mails landen also umgehend im Papierkorb. Ebenfalls wichtig: Niemals ungeprüft Dateianhänge von E-Mails öffnen.

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