Homöopathie Praxistipps

Diabetes beim Hund homöopathisch unterstützen

Lesezeit: 2 Minuten Hunde können ebenso wie Menschen an Diabetes, also an der Zuckerkrankheit, erkranken. Rechtzeitig erkannt und auf Insulin eingestellt kann aber jeder Hund damit wie ein normaler Hund leben. Die Homöopathie bietet auch bei Diabetes beim Hund die Möglichkeit unterstützend einzugreifen, um eventuell die Insulinmenge verringern zu können.

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Diabetes beim Hund homöopathisch unterstützen

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Diabetes beim Hund

Hunde leiden, oft anders als Menschen und Katzen, an Diabetes insipidus des Typs 1 der immer mit Insulin behandelt werden muss. Eher seltener ist der Typ 2 Diabetes Mellitus beim Hund.

Beim Typ 1 stellt die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr her, beim Typ 2 ist die Verwertung des Insulins im Körper gestört und kann dadurch verschiedene Schweregrade aufweisen. Weiterhin kann eine Diabetes nach anderen Erkrankungen wie einer Infektion der Harnwege oder einer Schilddrüsenerkrankung auftreten. Hier müssen erst die Auslöser behandelt werden, bevor man den Hund auf die Zuckerkrankheit mit Insulin einstellen kann.

Es ist wichtig bei einer häufigen und übermäßigen Aufnahme von Trinkwasser oder ständigem Hunger, unerklärlicher Gewichtsreduzierung trotz gutem Fressverhalten und verstärkter Urinabgabe den Tierarzt aufzusuchen, um feststellen zu lassen ob Diabetes bestehen könnte.

Wartet man zu lange mit einer Diagnose, können allerdings als weitere Symptome auch Erbrechen, Mangel an Appetit oder Apathie auftreten. Treten diese zusätzlichen Symptome auf, sollte man schleunigst etwas unternehmen, da es für den Hund lebensgefährlich werden könnte, weiter zu warten. Ist der Hund gut auf die Insulingaben eingestellt, muss – am besten durch ein Hometesting – ständig der Blutzucker bestimmt werden.

Fütterung und Insulingaben genau koordinieren

Die Fütterung und das Futter sowie die Insulingaben müssen peinlich genau koordiniert werden und Übergewicht des Hundes sollte reduziert werden. Insulin kann entweder gespritzt oder in Tablettenform verabreicht werden, hier sollte man sich vom Tierarzt beraten lassen.

Insulin in Tablettenform kann die Leber sehr belasten, weshalb man die Leber mit homöopathischen Mitteln unterstützen sollte. Auch die Bauchspeicheldrüse kann mit homöopathischen Mitteln gestützt werden und in manchen Fällen können dadurch die Insulingaben reduziert werden.

Homöopathie bei Diabetes des Hundes

Es gibt nicht allzu viele homöopathische Mittel, die man bei Diabetes einsetzen kann, aber die wenigen sollte man versuchen, um Begleiterscheinungen der Diabetes zu mildern. Angezeigte Mittel sind:

  • Syzygium jambolanum D2
  • Acidum phosphoricum D4
  • Datisca D3

Bei Diabetes insipidus kann auch Apocynum D6 versucht werden und bei Diabetes mellitus neben den o. g. Mitteln auch Curare D6.

Die Potenzwahl sollte bei diesen Mitteln eher in den unteren Potenzen liegen, da sie organotrop wirken. Die Eingabe sollte dreimal täglich erfolgen und bei guter Gesundheitslage auch einmal ausgesetzt werden oder reduziert nur noch 2-3 x in der Woche verabreicht werden.

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