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Der Verlust der Haarfarbe – Ein Zeichen von Weisheit oder von Stress?

Lesezeit: 2 Minuten Grau zu werden bedeutet den Verlust an Farbpigmenten im Haar. Jüngste Studien belegen, dass Stress wohl etwas mit dem Pigmentverlust im Haar zu tun haben kann. Ein vorzeitiger Verlust der natürlichen Haarfarbe sollte darum immer sehr ernst genommen werden.

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Der Verlust der Haarfarbe – Ein Zeichen von Weisheit oder von Stress?

Der Verlust der Haarfarbe – Ein Zeichen von Weisheit oder von Stress?

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Prominente Beispiele

Marie Antoinette wurde nachgesagt, dass Ihre Haare in der Nacht vor dem Schafottgang komplett ergrauten. Karl Marx bekam in der Nacht nach dem Tod seines Sohnes komplett weiße Haare. Heutzutage gilt graues Haar sogar manchmal als sexy. George Clooney’s graue Schläfen waren und sind Teil seines Images, ehemaliger Präsident Obama ergraute sukzessiv nach seinem Amtsantritt, genau George W. Bush. In diesen Fällen kann man graue Haare durch Stress oder  plötzliche traumatische Ereignisse bekommen.

Studien beweisen es

Wissenschaftler der amerikanischen Duke University wollten herausfinden, ob Stress tatsächlich einen Einfluss auf die Pigmentzahl hat und verabreichten Mäusen einen Wirkstoff, der dem des Adrenalins ähnlich ist, um Dauerstress zu simulieren. Adrenalin wird von unserem Körper produziert, wenn wir uns in einer Stresssituation befinden.

Das Ergebnis der Studie zeigte den Rückgang eines bestimmten Proteins, welches die Funktion hat, unser Erbgut zu schützen. Stress hat also einen negativen Einfluss auf unsere DNA und indirekt somit auch auf die Abläufe der Pigmentproduktion in unserem Körper (Quelle: Artikel Die Welt 25.11.2011). Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass DNA-Schädigungen auch andere Abläufe in unserem Körper fehlleiten und z.B. die Bildung von Krebs auslösen können.

Der Körper teilt uns etwas mit

Ergrauen die Haare vorzeitig, so ist das immer ein ernst zu nehmendes Zeichen unseres Körpers. Hat sich etwas in unserem Körper verändert, so wird dies natürlich auch äußerlich sichtbar. Das Färben der Haare lässt zwar die äußere Erscheinung wieder normal erscheinen, die körperliche Ursache wird dadurch jedoch nicht beseitigt. Besonders in jungen Jahren sollte man derartige Warnsignale sehr ernst nehmen und auf seinen Körper hören. Der frühzeitige Gang zum Arzt kann unter Umständen Schlimmeres verhindern.

Warum bekommt man graue Haare durch Stress?

Verschiedene alternative Heilkunden führen das Ergrauen der Haare auf einen Energieverlust im Körper zurück. Unruhige Menschen haben öfter graue Haare durch Stress als Menschen, deren Gemüt ausgeglichen und ruhig ist. Dauerstress saugt die Lebensenergie kontinuierlich aus dem Körper und lässt den Menschen physisch und psychisch verhungern.

Der Mensch laugt aus und das Haar wird grau. Auch einschneidende Erlebnisse, die das Leben von heute auf morgen völlig unerwartet auf den Kopf stellen, können Menschen unter Umständen sogar über Nacht ergrauen lassen. Derartige Erlebnisse bedürfen einer Therapie und mit viel Geduld kann es sogar sein, dass der Körper wieder ausreichend Pigmente produziert und mit dem nächsten Haarlebenszyklus die ursprüngliche Haarfarbe wieder zurückkehrt.

Bildnachweis: Daniel Mock / stock.adobe.com

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