Haus & Garten Praxistipps

Der Traum vom eigenen Pool

Lesezeit: 2 Minuten In Zeiten, wo Reisen nur eingeschränkt möglich sind und sogenannte Staycations – also der Urlaub zu Hause – immer populärer werden, wollen sich viele Hausbesitzer die Zeit im Eigenheim so angenehm und abwechslungsreich wie möglich gestalten. Für Sportbegeisterte bietet sich für die tägliche Bewegung ein Pool besonders an. Doch ein eigenes Freibad im Garten bedeutet auch einiges an Arbeit. Darum sollten sich Interessenten vorab gut informieren, was auf sie zukommt.

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Der Traum vom eigenen Pool

Der Traum vom eigenen Pool

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Welche Arten von Pool gibt es?

Die erste Entscheidung, die jeder künftige Poolbesitzer treffen muss, ist natürlich die Art des Pools. Für ein Schwimmbad im Inneren ist oftmals kein Platz vorhanden. Ein großzügiger Garten hingegen kann mit einem Pool optimal genutzt werden. Wer seinen Garten dennoch naturnah gestalten möchte, der kann sich für einen Schwimmteich entscheiden. Ein künstlich angelegter Teich zum Schwimmen verfügt neben dem Schwimmbereich noch über eine Kammer zur Regeneration des Wassers. Dort sorgen Pflanzen für eine natürlich Reinigung. Wer gerne Resorturlaub macht und sich ein Stück dieses Luxus nach Hause holen möchte, wird sich eher für einen klassischen Swimmingpool entscheiden. Diesen gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten – vom einfachen aufblasbaren Becken über Modelle mit Metallrahmen bis hin zum Einbau-Pool, der in die Erde eingelassen wird. Dieser bildet in Sachen Stabilität und Optik sicher für die meisten Interessenten die beste Option. Allerdings muss mit den meisten Kosten geplant werden.

Die richtige Pflege des privaten Pools

Eine sorgfältige Planung vor dem Bau kann bereits viel Arbeit ersparen. Auch wenn ein bisschen Schatten verlockend erscheint, der Pool sollte nicht unter Bäumen errichtet werden, denn herabfallende Blätter und Schmutz können den Spaß am Pool deutlich trüben. Bei längerer Nichtnutzung empfiehlt sich eine Abdeckung und auch eine Außendusche, wo man sich vor jedem Bad unkompliziert reinigen kann, ist empfehlenswert. Doch auch bei sorgfältiger Beachtung dieser Hinweise, muss ein Pool regelmäßig gepflegt werden, denn auch Wind kann welkes Laub und Erde ins Wasser wehen. Eine auf die Beckengröße abgestimmte Filteranlage sollte jeder Besitzer einbauen. Zusätzlich empfiehlt es sich, mindestens einmal pro Woche das Becken mit einem Poolsauger zu reinigen. Diese Aufgabe kann auch von einem Poolroboter übernommen werden. Als tägliches Ritual ist zudem das Keschern bestens dafür geeignet, das Wasser sauber zu halten.

Sauberes Wasser durch Chlor

Bevor chemische Zusätze in den Pool gegeben werden, muss zunächst der ph-Wert des Wassers gemessen werden. Nur so kann die nötige Menge an Chlor ermittelt werden, die man für eine optimale Hygiene hinzugegeben muss. Allerdings kann das komplette Prozedere auch automatisch erfolgen. Eine Pool Dosieranlage für Chlor kann dauerhaft verwendet werden oder auch nur, wenn über längere Zeit niemand vor Ort ist, um die Poolpflege zu übernehmen. Diese Dosieranlagen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Einfache Modelle schwimmen auf der Wasseroberfläche. Kontinuierlich wird von diesen eine gewisse Menge an Desinfektionsmitteln abgegeben. Vollautomatische Varianten für Chlor werden einfach an die Filteranlage angeschlossen. Wasseranalysen werden dann regelmäßig durchgeführt und die richtige Dosis Desinfektionsmittel wird automatisch ins Wasser abgegeben. Für eine solche Anlage kann die Entscheidung auch nachträglich noch fallen, denn diese können jederzeit eingebaut werden.

Bildnachweis: Luis Viegas / stock.adobe.com

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