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Der Sonnengruß im Yoga: Wo kommt er her? (Teil 1)

Sie suchen ein kurzes Übungsprogramm, das sich mühelos in Ihren Tagesablauf integriert, das ihren Körper auf vielfältige Art trainiert und Ihre Energie in Schwung bringt? Dann haben Sie mit dem Sonnengruß genau das Richtige entdeckt! Hier erfahren Sie kurz und bündig Hintergründe zum Sonnengruß, positive Auswirkungen und natürlich eine Anleitung für das Training zu Hause.

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Der Sonnengruß im Yoga: Wo kommt er her? (Teil 1)

Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes über den Sonnengruß und wie Sie die wichtigsten Aspekte in Ihr Leben integrieren. Schnell erlernbar, einfach ausführbar und sehr effektiv, so kann man Ihn beschreiben. Der Sonnengruß ist an jedes Level anpassungsfähig. Egal, ob Sie ein durchtrainierter Laufsportler sind oder Ihr Leben lang kaum Sport gemacht haben, der Sonnengruß ist in sich so flexibel, dass er an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann.

Der Sonnengruß im Yoga ist eine Reihe von 12 Positionen, die dynamisch und fließend in einer Übungsabfolge aneinander gereiht werden. Zur klassischen Abfolge des Sonnengrußes gibt es modifizierte Varianten, die verschiedene körperliche Voraussetzungen berücksichtigen. Der Sonnengruß bringt Körper und Geist zusammen. Er ist ein den ganzen Körper einbeziehendes Ritual und sollte mit Konzentration und Andacht ausgeübt werden. Tiefe Demut und innere Einstellung machen aus der rein körperlichen Abfolge der 12 Positionen eine spirituelle Erfahrung.

Geschichte des Sonnengrußes
Entwickelt wurde der Sonnengruß vor vielen tausend Jahren. Er wurde über Jahrtausende hinweg in Indien gepflegt und bewahrt. Der Sonnengruß steht im Sanskrit (Begriffserklärung siehe unten)  mit dem Namen Surya Namaskar und wird manchmal auch als Gruß an die Sonne, Morgengruß oder Sonnengebet bezeichnet. Namaskar heißt frei übersetzt Ehrerbietung, Huldigung. Surya ist der Name des hinduistischen Sonnengottes.

Der Sonnengruß als Ehrerbietung
Der Sonnengruß ist daher eine Ehrerbietung an den Gott der Sonne. Die Weisen des alten Indien brachten Ihre Ehrfurcht vor der Sonne zum Ausdruck, indem sie sich täglich vor ihr verneigten. Sie dankten so der Sonne für die Schöpfung des Lebens. Die Sonne wird in vielen Kulturen als Spenderin des Lichtes und des Lebens verehrt. Ohne Ihre Wärme gäbe es kein Leben auf unserem Planeten, wie wir es kennen. Der Sonnengott Surya steuert im Universum das Licht, die Wärme und den Wechsel der Jahreszeiten. Surya ist dabei ein Teil der höchsten Persönlichkeit Gottes.

Der tägliche Sonnengruß
Ursprünglich wurde der Sonnengruß daher morgens (ca. 5.00 – 5.30 Uhr) mit Blick zur Sonne ausgeübt. Damit wurde die Sonne, Gottheit für Gesundheit und Lebenskraft angebetet. Der Sonnengruß war ein fester Bestandteil der damals täglich vollzogenen spirituellen Praxis.  Der Ablauf sollte 12-mal wiederholt werden – zusammen mit der Repetition der 12 Namen des Sonnengottes.

Es wird gesagt, dass derjenige, der frühmorgens bevor die Sonne aufgeht, den Sonnengruß ausführt  und dazu die 12 Namen des Sonnengottes wiederholt, kraftvolle Gesundheit, Vitalität und ein langes glückliches Leben besitzen wird.

Der Begriff Sanskrit
Sanskrit ist, wie Latein, eine tote Sprache, gehört aber zu den 22 anerkannten Sprachen in Indien. Sanskrit wurde früher hauptsächlich für religiöse und wissenschaftliche Texte verwendet. Die heiligen Texte der Veden sind in Sanskrit verfasst. Diese werden heutzutage zu bestimmten Ritualen auch noch gesprochen.)

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