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Der Shiitake in der Naturheilkunde – wie kann er helfen?

Lesezeit: 2 Minuten Der Shiitake, auch Lentinula edodes genannt, hat ein weites Wirkspektrum auf den menschlichen und auch tierischen Organismus. Er wächst ausschließlich im asiatischen Raum wild und ist heute nahezu überall kultiviert worden. Er vereint zwei wunderbare Eigenschaften: er ist neben dem Champignon der weltweit begehrteste Speisepilz und zum anderen besitzt er eine heilende Wirkung.

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Der Shiitake in der Naturheilkunde - wie kann er helfen?

Der Shiitake in der Naturheilkunde – wie kann er helfen?

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In der Traditionellen Chinesischen Medizin findet man diese Vital- und Heilpilzart bereits seit mehr als 2000 Jahren. Er wurde bereits in sehr frühen Jahren durch seine heilende Wirkung weltweit bekannt.

Biovitalstoffe des Shiitake

Er enthält eine sehr große komplexe Vielzahl an Biovitalstoffen. Es ist der Vitamin-B-Komplex, das Ergosterol (Vorstufe des Vitamin D), außerdem Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Zink und Vitamine, Niacin, Folsäure und wertvolle Ballaststoffe, die diesen außergewöhnlichen Pilz so wertvoll macht. Des Weiteren enthält er essentielle Aminosäuren und den wichtigen Bioaktivstoff Eritadenin. Diese Substanz ist wichtig für die Zellatmung, hat eine Schutzfunktion vor Krebszellen, und weitere positive Wirkungen.

Das wichtige Polysaccharid Lentinan, von dem dieser Pilz seine lateinische Bezeichnung hat, besitzt die Eigenschaft zur Stimulation des Immunsystems. Durch diese bioaktiven Beta-Glucan-Fraktionen wird die Ausschüttung des Immunglobulin IgA auf der Oberfläche der Schleimhaut angeregt, dass wiederum einer Erhöhung der Bildung von T-Zellen zur Folge hat. Hierdurch verstärkt sich die zytotoxische Wirkung der Fresszellen (Makrophagen) gegenüber Viren und Bakterien.

Wirkung von Shiitake

Durch die gesteigerte Abwehrtätigkeit des Organismus konnte in verschiedenen medizinischen Studien die verbesserte körpereigene Tumorabwehr und eine reduzierte Tumorzellbildung erreicht werden. Die antitumorale Wirkung lässt sich durch die Cytokine Interleukin-1-Alpha und Interleukin 2 erklären. Genau aus diesem Grund und auch aus der positiven Wirkung gegen das HI-Virus wurde in Asien und auch in den USA dieser Vital- und Heilpilz als Tumormedikament anerkannt.

Darüberhinaus hat der Shiitake-Pilz die folgenden Anwendungsgebiete:

  • Vorbeugung und Behandlung bei Arteriosklerose
  • Senkung des LDL-Cholesterinblutspiegel mit gleichzeitiger Erhöhung des HDL-Cholesterins
  • Einsatz bei Tinnitus und Migräne-Attacken
  • Wirkung gegen freie Radikale (antioxidative Wirkung) und Entgiftung des Organismus
  • Stärkung des Immunsystems mit gleichzeitigem Einsatz bei viralen und bakteriellen Infektionen
  • unterstützende Therapie bei Tumorleiden
  • Leberentgiftend und leberstärkend bei Hepatitis B-Infektion
  • Burn-out-Syndrom und Fatiquè-Syndrom bei Tumorerkrankungen, also leistungssteigernd
  • antibakterielle Wirkung bei Streptokokken-Infektionen und antivirale Wirkung
  • Herzinfarktvorsorge und Durchblutungsstörungen jeglicher Art
  • Einsatz bei Leukämie, bei Tumoren der Leber und Bauchspeicheldrüse einschließlich Lungen- und Eierstock-Tumoren
  • begleitende Behandlung bei Diabetes I und II, bei rheumatischen Beschwerden und Arthritis
  • Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie)
  • Osteoporose, Osteomalazie oder Rachitis bei Kindern
  • Ulcus ventriculi (Magengeschwüre)
  • Verringerung des Blutdruckes bei Hypertonie

Das Polysaccharid Lentinan hat selbst die Allopathie (Schulmedizin) bei der Begleittherapie von Tumoren jeglicher Art sehr überzeugt. Die Sporen- und Fruchtkörperextrakte können die Widerstandskraft des Organismus gegenüber Influenza-Infektionen erhöhen. Durch die vermehrte Bildung des Interferon wird die erhöhte Produktion der Bakterien und auch Viren gestoppt.

Zur Prophylaxe oder auch bei der Behandlung kommt es nur auf die regelmäßige Einnahme dieses Vital- und Heilpilzes an. Zur Vorsorge sollten regelmäßig täglich 2 Kapseln  morgens und abends als Pulver-Extrakt eingenommen werden. Zur Behandlung einer Erkrankung sollten 3 x täglich 1 Kapsel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Bildnachweis: photocrew /stock.adobe.com

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