Praxistipps

Der richtige Umgang mit Terrarientieren

Lesezeit: < 1 Minute Terrarientiere sind Wildtiere und eignen sich keinesfalls als Kuscheltiere! Beim Umgang mit Ihnen sind einige Dinge zu beachten, damit den Tieren keine Schäden oder Leiden zugefügt werden und ein Verletzungsrisiko für Mensch und Tier, welches immer vorhanden ist, zumindest vermindert wird. Deshalb achten Sie auf folgende grundlegende Dinge.

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Der richtige Umgang mit Terrarientieren

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Selbst wenn Ihre Tiere bereits futterzahm geworden sind, so sollten Sie diese doch möglichst wenig aus dem Terrarium nehmen, denn dort fühlen sie sich immer noch am wohlsten, falls die klimatischen Bedingungen stimmen. Reptilien mögen es nicht, wenn man sie aus ihrem Biotop entnimmt, auch wenn Fluchtversuche üblich sind, was aber das natürliche und instinktive Verhalten mit sich bringt.

Wenn Sie Ihr Terrarium reinigen, können ruhige und ausgeglichene Bewegungen auf das Tier sogar beruhigend wirken. Allgemein fühlen sich Reptilien aber durch die Pflegemaßnahmen angegriffen und können aggressiv werden.

Müssen Sie ein Tier aus bestimmten Gründen einfangen, so ist zögerliches Handeln hier nicht angebracht. Ein blitzschnelles Zugreifen an der richtigen Stelle ist besser, als das Tier nach mehreren Fangversuchen im Terrarium herumzujagen. Falls nötig, nehmen Sie Hilfsmittel, wie z. B. einen Kescher zur Hand, aber nur bei kleineren Tieren!

Waschen Sie sich vor und nach dem Anfassen der Tiere gründlich Ihre Hände! Es kann auch ein Desinfektionsmittel ohne schädliche Zusätze genommen werden. Ich verwende hierfür „Kodan Tinkur forte farblos“, welches z. B. die Pfleger im Reptilium Landau ebenfalls einsetzen. Sie erhalten dieses Hautantiseptikum in Apotheken oder evtl. auch in Drogerien.

Beachten Sie, dass der Mensch Krankheitserreger an die Tiere übertragen kann und umgekehrt genauso! Deshalb ist es ganz wichtig, sich auch nach dem Anfassen die Hände zu reinigen. Bei kranken Tieren sollten Sie immer Schutzhandschuhe tragen, selbst zur Reinigung des Terrariums!

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