Gesundheit Praxistipps

Der richtige Notfallvorrat kann in Katastrophenfällen Leben retten

Meist betreffen Katastrophen andere Länder, wie zum Beispiel im März 2011 in Japan. Doch auch in Deutschland sind wir nicht vor Unfällen geschützt. Ein Brand, Hochwasser, ein Chemieunfall oder ein Stromausfall können auch hier passieren. Ein ausreichender Notfallvorrat kann in solchen Situation von großer Wichtigkeit sein

Der richtige Notfallvorrat kann in Katastrophenfällen Leben retten

Der richtige Notfallvorrat kann in Katastrophenfällen Leben retten

Ein Notfallvorrat kann äußerst nützlich sein!

Wenn der Notfall bereits eingetreten ist, ist es meist zu spät noch umfangreiche Vorsorgemaßnahmen zu planen. Bis Hilfe eintrifft kann viel Zeit vergehen. Seien Sie deshalb mit dem richtigen Notfallvorrat vorbereitet, so reagieren Sie in einer Katastrophensituation souveräner. Das richtige Verhalten in Notsituationen und die Vorbereitung darauf, wird als Selbstschutz bezeichnet. Dieser kann helfen, die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungsdiensten, Feuerwehr oder Katastrophenschutz zu überbrücken und Schlimmeres zu verhindern.

Was Ihr Notfallvorrat enthalten sollte:

  • Jeder Haushalt sollte einen Vorrat von Lebensmitteln und Getränken besitzen, der für zwei Wochen, auch ohne Kühlung, ausreichend ist.
  • Auch unter erschwerten Bedingungen sollte die Körperpflege weiter verfolgt werden. Vorräte von Seife, Waschmittel und Zahnpasta sind daher von Vorteil.
  • In jede gute Hausapotheke gehören Wunddesinfektionsmittel, Pflaster, Binden, Mull-Kompressen, eine Verbandsschere und ein Dreieckstuch. Bei Verletzungen können Sie mit diesem Notfallvorrat Erste-Hilfe leisten.
  • Ganz wichtig ist das Sichern Ihrer Dokumente, wie Reisepass oder Personalausweis. Sind wichtige Papiere erstmal verloren gegangen, ist eine Wiederbeschaffung sehr schwierig oder unter Umständen sogar unmöglich.
  • Die Gefahren im Falle eines Brandes können durch Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes entscheidend verringert werden.

Auch können persönliche Vorsorgemaßnahmen helfen, die Auswirkungen eines Schadens auf uns und unser Umfeld zu reduzieren.

  • Wenn nötig, verlassen Sie mit Notgepäck das Haus. Das praktischste Transportmittel ist ein Rucksack. Dieser kann auch ohne fremde Hilfe eine längere Zeit getragen werden.
  • Um im Notfall, zum Beispiel bei einem Stromausfall, informiert zu bleiben, ist ein batteriebetriebenes Radio sinnvoll. Denken Sie daran stets genügend Batterien vorrätig zu haben.
  • Eine Taschenlampe ist ebenfalls hilfreich.
  • Ein Lehrgang in Erster-Hilfe ist nützlich, wichtig ist es danach, die Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

Ausführliche Informationen über einen guten Notfallvorrat, sowie eine Informationsbroschüre (auch zum Herunterladen) gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Bildnachweis: apatchi / stock.adobe.co

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