Gesundheit Praxistipps

Depressionen den Schrecken nehmen

Lesezeit: 3 Minuten Depressionen – man kann was dagegen tun. Mit einer guten Portion Eigeninitiative sowie der Bereitschaft, sich hilfreiche Informationen anzueignen und umzusetzen, lässt sich viel Positives bewirken. Es gibt gute Gründe NIE aufzugeben!

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Depressionen den Schrecken nehmen

Depressionen den Schrecken nehmen

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Depressionen: Jeder Fall liegt anders

Binsenweisheit – Jeder Fall liegt anders. Für manche ist die Depression eine relativ kurzfristige Erfahrung, andere dagegen werden mit ihr ein Leben lang verbringen müssen. Es wird auch häufig nicht ohne professionelle Hilfe gehen, ob nun schulmedizinisch oder alternativ. Dabei gilt grundsätzlich – wer HEILT hat recht!

Ob nun so oder so, man kann etliches tun, damit die Depression geheilt wird, zumindest aber gelindert und in dem Falle auch nicht das ganze Leben bestimmt. Aber dafür darf man sich eben nicht nur auf andere verlassen!

Ernährung bei Depressionen

Die Ernährung, die Versorgung mit Vitalstoffen, ist von entscheidender Bedeutung und das hat jeder selber in der Hand! Denn auch die chronische Depression ist eine schwere Erkrankung, bei der man mit richtiger Ernährung wahre „Wunder“ wirken kann. Wichtig ist auch, so wenig Schädliches wie möglich in/an den Körper zu lassen.

Auch das fängt bei der Ernährung an. Es ist gut, sich über die Belastungen derer zu informieren. Industriell hergestellte Nahrungsmittel beinhalten häufig viel Chemie – Zutatenliste lesen und sich schlau machen ist hier das Gebot. Verwenden Sie so wenig wie möglich fertige Produkte, bereiten Sie stattdessen was immer möglich ist selbst zu! Das Verwenden von (echten) Bioprodukten ist eine Überlegung wert.

Seien Sie sehr vorsichtig mit Genussmitteln wie Alkohol und Kaffee. Rauchen sollte absolut tabu sein. In den etwa 4000 Inhaltsstoffen der Zigarette sind unter anderem die Schwermetalle Quecksilber, Blei und Cadmium vorhanden!

Depressionen: Schalten Sie Risiken aus

Schalten Sie Risiken aus. Zum Beispiel Amalgam. Darüber wird ja feste gestritten, ob das nun schädlich ist oder nicht. Mancher wird damit 80 Jahre ohne Probleme, andere dagegen nicht. Fest steht aber, dass Amalgam Quecksilber enthält. Der Zahn selbst lebt. Das merkt man spätestens beim Bohren! Also hat der Zahn auch einen Stoffwechsel – selbst im Inneren des Zahnes. Wenn auf diesem Wege Quecksilber in die Blutbahn im Kiefer gelangen würde, wäre das viel gefährlicher als der Abrieb von außen!

Alles Quatsch? Gar nicht erwiesen! Sagen manche. Doch stellen Sie sich vor, Sie bekommen ein Getränk vorgesetzt. Einige sagen, das ist gut, andere sagen, es ist hoch giftig. Sie selbst haben keine Möglichkeit, das zu prüfen. Was machen Sie?

Nehmen Sie auch Ihre Wohnung, Ihren Arbeitsplatz und Ihr sonstiges Umfeld unter die Lupe, was Schadstoffe betrifft.

Psychohygiene

Achten Sie auf eine gute „Psychohygiene“. Gehen Sie, soweit vernünftigerweise möglich, allen Situationen, welche Sie belasten, aus dem Wege. Achten Sie darauf, was und wie viel Sie in Ihren Sinn hinein lassen – Stichwort Fernsehen! Bemühen Sie sich um einen „geregelten“ Tagesablauf. Schaffen Sie für möglichst viele Dinge „feste Plätze“. Angefangen vom Platz für den Wohnungsschlüssel bis hin zu Freizeitaktivitäten. Das spart mentale Energie.

Sorgen Sie für ein möglichst geordnetes Familienleben und ausreichend Schlaf. Meiden Sie Schichtarbeit und alles, was die innere Uhr durcheinander bringen kann. Schaffen Sie bewusst positive Situationen – ein entspannendes Bad, Gemeinschaft mit Freunden, ein guter Film, vielleicht ein Haustier, die Natur genießen, ein gutes Essen in Gesellschaft, ein Besuch im Freizeitbad – seien Sie erfinderisch!

Sonnenlicht/Tageslicht plus Bewegung ist wahrer Balsam bei psychischen Erkrankungen. Beides beeinflusst die Chemie im Körper positiv und hilft dabei, diese wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zum Beispiel werden manche Stresshormone nur durch körperliche Bewegung abgebaut! Wenn man ganz unten ist, fällt das Rausgehen natürlich extrem schwer, wenn man aber erst mal unterwegs ist, wird es meist besser. Die Herausforderung ist, sich zu überwinden, aber es lohnt sich.

Wenn’s gar nicht geht, kann man auch zu Hause für reichlich Licht sorgen und solcherart Übungen machen. Hinsetzen, auf die Vorderkante eines Stuhls, mit den Beinen auf den Fußballen wippen, dabei mit den Händen auf die Knie schlagen. Dazu einen Ton machen, z. B. summen (welcher Ton ist egal!).

Unter anderem baut die Bewegung Stresshormone ab, der Ton bewirkt Schwingungen im Gehirn, welche den Stoffwechsel dort wieder harmonisieren, laut neueren Erkenntnissen in der Psychiatrie/Psychotherapie. Und dass sowas wirklich funktioniert, bestätigt uns die Volksweisheit seit tausenden von Jahren.

Denn was anderes ist das Singen und Tanzen im Freien, wie es früher weit verbreitet war! Das hat nicht nur das Wohlbefinden des Einzelnen gestärkt, sondern auch das der ganzen Gemeinschaft. Volkstänze sind durchaus gesund!

Fazit

Auch bei Depressionen kann man weit mehr tun, als nur Tabletten schlucken – ja man sollte sogar weitaus mehr tun und sich nicht das Heft des Handelns aus der Hand nehmen lassen. Auch hier ist Information alles.

Verlieren Sie aber niemals die Grundlage aus den Augen. Etwa 98% der Atome aus denen ein Mensch besteht, werden innerhalb eines Jahres gegen andere Atome ausgetauscht! Es gilt die Weisheit: Was Du heute isst, wirst Du morgen sein! Eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen ist das Fundament von guter Gesundheit.

Bleiben Sie vital!

Bildnachweis: Jürgen Fälchle / stock.adobe.com

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