Fotografie Praxistipps

Denkende Kamera: Bildbearbeitungssoftware inklusive

Lesezeit: < 1 Minute Fotos, auf denen der Nachwuchs im Teenager-Alter makellose Haut hat. Schnappschüsse vom 50. Geburtstag, bei denen beim Geburtstagskind von Fältchen nichts zu sehen ist. Das verspricht eine neue Bildbearbeitungssoftware, die in Kürze in Digitalkameras integriert werden soll. Die Frage ist: Wollen wir solche Fotos?

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Denkende Kamera: Bildbearbeitungssoftware inklusive

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Die Fotos in den Zeitschriften, die uns umgeben, sind voll davon: makellose Gesichter ohne Pickel, Falten und Co. Der Softwarehersteller Tessera hat im November 2008 eine Software vorgestellt, die in gängigen Digitalkameras von den Herstellern integriert werden kann. Diese soll dem Fotografen helfen, noch perfektere Bilder zu machen. Genauer gesagt: die Modelle noch perfekter aussehen zu lassen.

Wie zuvor schon die Funktion, die automatisch den Rote-Augen-Effekt beheben kann oder die Funktion zur Gesichtserkennung, soll auch die neue Bildbearbeitungssoftware das Fotografieren für den Hobbyfotografen erleichtern.

Die Handhabung der Bildbearbeitungssoftware soll denkbar einfach sein: Entweder der Anwender stellt die Funktion als Voreinstellung an der Digitalkamera ein. Dann werden Makel an der Haut sofort bei der Aufnahme beseitigt. Alternativ können die Bilder an der Kamera bearbeitet werden. Ein PC ist in keinem Falle mehr erforderlich.

Offen bleibt die Frage: Ist eine solche Bildbearbeitungssoftware sinnvoll? Sicher fühlen sich die Fotografierten geschmeichelt. Aber will der Fotograf mit seinen Bildern nicht auch immer der Vergänglichkeit entgegenwirken, einen Augenblick einfrieren? Das geht, meines Erachtens, durch ein Zuviel an Manipulation verloren.

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