Computer Praxistipps

Den heimischen PC besser schützen – Unser Ratgeber

Wie können wir sicher im Internet unterwegs sein? Diese Frage stellten sich viele User vor allem in der Anfangszeit des Internets. Da es schon längst große Teile unseres Alltags dominiert, erscheint sie für uns in diesen Tagen weniger relevant. Dabei kann auch der heimische PC erheblichen Gefahren ausgesetzt sein. Wie wir uns gut dagegen wappnen können, beleuchtet dieser Artikel.

Den heimischen PC besser schützen - Unser Ratgeber

Den heimischen PC besser schützen – Unser Ratgeber

Aktuellen Browser verwenden

Unsere Sicherheit am PC beginnt schon mit den Programmen, die wir Tag für Tag verwenden. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Kontext natürlich der Browser. Aktuelle Versionen funktionieren nach der sogenannten Sandbox-Technologie. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Browser vom Rest des Systems über weite Strecken abgeschirmt ist.

In der Praxis bringt dieser Umstand einen wertvollen Vorteil mit sich. Denn für einen Angreifer wird es in der Folge deutlich schwerer, die Kontrolle über den gesamten Rechner zu erhalten. Darüber hinaus sind wir in einem modernen Browser eher dazu in der Lage, unsere persönlichen Daten unter Verschluss zu halten. Dies trifft zum Beispiel auf die Speicherung von Cookies zu, die dadurch deutlich reduziert werden kann. Auf der anderen Seite stehen Programme zur Verfügung, die uns die Möglichkeit bieten, Werbung leichter zu blockieren.

Software regelmäßig updaten

Updates haben bei vielen Usern einen sehr schlechten Ruf. Sie sorgen sich darum, dass ihr täglicher Workflow durch sie gestört werden könnte. Und tatsächlich mag uns die Verzögerung von ein paar Minuten nicht so recht ins Konzept passen. Auf der anderen Seite sind sie für unsere Sicherheit von sehr großer Bedeutung.

Durch Updates sind Entwickler dazu in der Lage, auf aktuelle Gefahren im Web zu reagieren. Denn auch Betrüger passen ihre Taktik in regelmäßigen Abständen an. Steht dann ein Programm auf dem aktuellen Stand der Technologie zur Verfügung, ist unser Schutz deutlich höher. Dies gilt aber nicht nur für die Aktualisierung von einzelnen Programmen. Auf der anderen Seite müssen wir das gesamte Betriebssystem auf dem aktuellen Stand halten, um auf der sicheren Seite zu sein.

Starke Passwörter nutzen

Wie schützen wir unsere vielen Accounts, mit denen wir im Web unterwegs sind? Diese können eine leichte Eintrittsstelle für mögliche Betrüger sein. Aus dem Grund ist es wichtig, dass wir uns so früh wie möglich Gedanken über die Absicherung machen. Der zentrale Aspekt bleibt in diesem Kontext das Passwort. Aus Bequemlichkeit neigen viele dazu, sehr simple Wörter mit nur wenigen Ziffern oder Buchstaben zu verwenden.

Leider sind die meisten Passwörter für Hacker aus dem Grund keine echte Herausforderung. Besser ist es, längere Kombinationen zu verwenden, die in dieser Form nicht direkt im Duden zu finden sind. Solche auf den ersten Blick sinnlosen Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen sind auf der anderen Seite schwer zu merken. Doch wer seine Passwörter verwalten möchte, kann in diesen Tagen auf eine geeignete Softwarelösung zurückgreifen. Der Passwort-Manager bietet die Gelegenheit, den genauen Überblick über alle genutzten Passwörter zu behalten. Dies erleichtert außerdem den regelmäßigen Wechsel der Begriffe, der für unsere Sicherheit wichtig ist.

Virenschutzprogramm verwenden und Firewall einrichten

Auch auf modernen Systemen ist es noch immer wichtig, über ein Virenschutzprogramm zu verfügen. Hohe Kosten müssen User auf dem Wege nicht fürchten. Dies liegt daran, dass viele Entwickler eine kostenlose Basisversion ihrer Tools zur Verfügung stellen. So gibt es eigentlich keinen Grund, auf diese Hilfe zu verzichten.

Zum anderen zählt eine Firewall zur richtigen Absicherung. In den meisten Betriebssystemen ist eine solche bereits integriert. Sie kann bei korrekten Einstellungen viele Angriffe aus dem Internet abwehren.

Vorsicht im E-Mail-Postfach

Was ist die zentrale Stelle, an der Hacker auf unser System zugreifen können? Natürlich müssen wir auf Mails zu sprechen kommen. Besonders dann, wenn sie von einem unbekannten Absender stammen, stellen sie ein erhebliches Risiko dar. Verdächtige Sendungen sollten erst gar nicht geöffnet werden. Denn besonders ihr Anhang birgt ein enormes Gefahrenpotenzial.

Downloads richtig einschätzen

Ein Virus kann uns auch dann ereilen, wenn wir zu einem Download aus dem Web ansetzen. Deshalb ist es wichtig, dafür nur auf vertrauenswürdige Quellen mit vielen Erfahrungswerten zurückzugreifen. Wer zum Beispiel nach einer bekannten Software sucht, kann damit direkt auf der Seite des Herstellers vorstellig werden. Sofern es sich um ein gestandenes Unternehmen handelt, ist das Risiko sehr viel geringer als bei möglichen Drittanbietern.

Bildnachweis: sarayut_sy / stock.adobe.com

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