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Den ersten Schultag überstanden: Wie geht es weiter?

Lesezeit: 2 Minuten Der erste Schultag ist für Kinder und Eltern ein großer Tag, doch auch dieser geht einmal zu Ende. Was folgt ist ein neuer Alltag mit neuen Herausforderungen.

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Den ersten Schultag überstanden: Wie geht es weiter?

Den ersten Schultag überstanden: Wie geht es weiter?

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Für viele Kinder ist der erste Schultag ein Grund zur Freude. Sie sind aufgeregt, gespannt auf die neue Umgebung und bekommen vermittelt, dass sie nun zu den Großen gehören. Auch für die Eltern ist die Einschulung ein wichtiger Schritt im Leben des Kindes.

Gedanken, wie es nach dem ersten Schultag weitergeht, machen sich Eltern und Kinder natürlich auch, gerade die Kinder haben aber wenig Vorstellungen von der Schule, da es für sie etwas völlig Neues ist.

Die Zeiten des Tobens und Spielens sind vorbei, alles wird etwas ernster und es zählen plötzlich auch Leistungen, was für die Kleinen zunächst ungewohnt ist.

Manche Kinder – selbst diejenigen, die sich auf die Einschulung gefreut haben – verfallen daher nach ein paar Wochen Schule plötzlich in eine Anti-Phase, in der sie deutlich machen, dass sie die Schule weniger gut finden als gedacht.

„Schule ist doof“: So reagieren Sie als Eltern

Wenn Ihr Kind in der Schule nicht so richtig zurechtkommt, noch keinen Anschluss gefunden hat, das Schreiben nicht so recht klappt oder der Lehrer zu streng ist, reagieren viele Kinder mit Frustration.

Für die Eltern ist es wichtig, in dieser Zeit besonders aufmerksam und einfühlsam zu sein und viel mit dem Kind zu sprechen.

Erfragen Sie die genauen Gründe, weshalb es Ihrem Kind in der Schule nicht gefällt. Vielleicht sind es Probleme, die sich ganz einfach aus der Welt schaffen lassen.

Falls Ihr Kind zum Beispiel beim Turnen immer als Letztes in die Halle kommt, besorgen Sie ihm leichter zu wechselnde Sportsachen. Falls Ihr Kind sich nicht mit seinem Banknachbarn versteht, sprechen Sie mit dem Lehrer und veranlassen Sie einen neuen Sitzplatz.

Unterstützen Sie Ihr Kind beim Lernen

Wenn die Probleme daher rühren, dass Ihr Kind mit dem Stoff nicht mitkommt, setzen Sie sich nach der Schule zu Hause mit ihm hin und unterstützen Sie es beim Rechnen, Schreiben oder Lesen.

Lesen Sie ihm auch nach wie vor viel vor, zeigen Sie ihm die einzelnen Buchstaben, die Sie lesen und unterstützen Sie Ihr Kind wo es nur geht.

Nehmen Sie ihm aber nicht alles ab und erledigen Sie nicht seine Hausaufgaben. Ihr Kind muss schon nach und nach lernen, dass die Schule in erster Linie seine Aufgabe ist.

Auch sollten Sie nicht mit Ihren eigenen Methoden versuchen, Ihrem Kind etwas beizubringen. Das würde es nur verwirren.

Schaffen Sie den Rahmen zu Hause und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich nach dem Vormittag in der Schule ordentlich austoben oder ausruhen kann, je nachdem wonach ihm ist.

Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus und handeln Sie bei Auffälligkeiten sofort

Tauschen Sie sich außerdem mit anderen Eltern aus und entwickeln Sie gemeinsam Strategien. Hören Sie sich an, wie es anderen Kindern ergeht. Sollten Sie psychosomatische Beschwerden bei Ihrem Kind feststellen oder bemerken, dass Ihr Kind nachts im Bett einnässt, setzen Sie sich umgehend mit der Lehrkraft in Verbindung und gehen Sie der Sache auf den Grund.

Bildnachweis: spass / Adobe Stock

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