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Das müssen Sie beachten, wenn Sie Kohlenhydrate essen

Lesezeit: < 1 Minute Erkennbar sind Kohlenhydrate in Lebensmitteln und Speisen an ihrem süßen Geschmack. Kohlenhydrate können aber auch geschmacksneutral sein und gut quellen. Unsere Nahrung enthält verschiedene Arten von Kohlenhydraten. Vorkommen können Stärke, Glykogen, Zucker und die Verdauung anregenden Ballaststoffe. Je nach Aufbau und Zusammensetzung haben Kohlenhydrate unterschiedliche Eigenschaften.

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Das müssen Sie beachten, wenn Sie Kohlenhydrate essen

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Verschiedene Kohlenhydrate

Als Zucker werden Kohlenhydrate bezeichnet, die aus ein oder zwei Bausteinen bestehen. Sie schmecken süß und lösen sich gut in Wasser auf. Entsprechend der Anzahl an Bausteinen wird Zucker in Einfach- und Zweifachzucker unterteilt.

Einfachzucker (Monosaccharide) sind die kleinsten Bausteine der Kohlenhydrate. Sie kommen entweder als Monomer vor oder sind Bausteine anderer Kohlenhydrate. Zu den Einfachzuckern zählen Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose) und Schleimzucker (Galactose).

Zweifachzucker (Disaccharide) entstehen durch Verbindung von zwei Einfachzuckern. Haushaltszucker (Saccharose) besteht aus Traubenzucker und Fruchtzucker, Malzzucker (Maltose) setzt sich aus Traubenzucker und Traubenzucker zusammen.  Milchzucker (Laktose) ist aufgebaut aus Traubenzucker und Schleimzucker.

Stärke, Glykogen und Ballaststoffe sind Mehrfachzucker (Polysaccharid). Sie bestehen aus einer Vielzahl an Monomeren. Baustein von Stärke und Glykogen ist Glucose. Stärke kommt nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Glykogen dient Menschen und Tieren als Kohlenhydratspeicher. Ballaststoffe setzen sich aus Glucose, Fructose oder Galactose zusammen.

Kohlenhydrate, deren Anzahl an Monomere zwischen  Zucker und Stärke liegt werden als Dextrine bezeichnet.  Dextrine entstehen beim Abbau von Stärke.

Tipps zu Kohlenhydraten in der Nahrung

  • Der Körper kann Kohlenhydrate nur als Einfachzucker resorbieren. Alle in der Nahrung vorkommenden Kohlenhydrate müssen in die einzelnen Bausteine zerlegt werden.
  • Kohlenhydrate, die der Magen-Darm-Trakt nicht abbauen kann, werden als Ballaststoffe bezeichnet.
  • Die Süßkraft von Kohlenhydraten sinkt mit der Anzahl der Bausteine. Die höchste Süßkraft hat Fruchtzucker. Keine Süßkraft besitzt Stärke.
  • Zum Süßen eignen sich Traubenzucker, Fruchtzucker, Saccharose und Malzucker.
  • Die Löslichkeit von Kohlenhydraten nimmt mit der Anzahl der Bausteine ab. Mehrfachzucker sind im Gegensatz zu Zucker nicht in Wasser löslich. Stärke und einige Ballaststoffe z. B. Pektin haben ein gutes Quellungsvermögen und werden gerne zum Andicken und Gelieren verwendet.

Bildnachweis: olly / stock.adobe.com

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