Homöopathie Praxistipps

Das homöopathische Mittel Solanum Tuberosum einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten Solanum tuberosum gilt als ungiftiger Nachtschatten in der Homöopathie als eher mildes Mittel, das bei kongestiven Kopfschmerzen und bei krampfhaften Verdauungsbeschwerden angezeigt ist. Lesen Sie hier, bei welchen Beschwerden Solanum tuberosum noch angezeigt ist und wie das psychische Bild aussieht.

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Das homöopathische Mittel Solanum Tuberosum einsetzen

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Solanum tuberosum – materielle Bedürfnisse anstelle von emotionalen Bedürfnissen

Menschen, die konstitutionell das homöopathische Mittel Solanum tuberosum brauchen, haben ihre eigene Art, mit den Versagungen in der Herkunftsfamilie umzugehen. Anstatt immer wieder die Versorgung ihrer emotionalen Grundbedürfnisse einzufordern, kommt es bei Ihnen zu einer Verschiebung auf die materielle Ebene.

Hier ähneln sie laut Massimo Mangialavori dann den Bryonia-Persönlichkeiten. Immer wieder fordern sie materielle Dinge als Beweis für die Zuneigung des anderen. Diese können aber die emotionale Leere nicht füllen, die eine Solanum-tuberosum-Persönlichkeit empfindet. Die Folge der Frustration sind dann noch stärkere materielle Wünsche.

Solanum tuberosum – das Bedürfnis nach Führung und Schutz

Kartoffel-Menschen brauchen Vorschriften und Verbote, um sich sicher zu fühlen. Häufig arbeiten sie in Organisationen, in denen klare Regeln herrschen. Sie sind die linke Hand des Chefs und versuchen möglichst alles genau so zu machen, wie er es möchte. Auch in einer Liebesbeziehung suchen sie sich gerne einen stärkeren Partner bzw. eine stärkere Partnerin.

Sie orientieren sich gerne an anderen. Das gibt ihnen Sicherheit. In diesem Verhalten erinnern sie stark an Calcium-carbonicum oder Bryonia-Persönlichkeiten. Diese benötigen ebenfalls viel Sicherheit und suchen sich gerne einen stärkeren Partner. In ihren Beziehungen kommt es aber häufig dazu, dass sie von ihrem Partner nicht die Anerkennung bekommen, die sie sich wünschen.

Solanum tuberosum – körperliche Beschwerden

Häufig leiden Solanum-tuberosum-Menschen unter kongestiven Kopfschmerzen. Sie beschreiben ihren Schmerz wie eine Art Einschnürung. Ruhe und Wärme bessern die Beschwerden. Außerdem kommt es bei ihnen schnell zu Verstopfungen und zu Entzündungen im Verdauungstrakt. Gewöhnlich leiden sie unter einem starken Schwächegefühl. Sie können starken Durst haben. Ein Hinweis auf das homöopathische Mittel Kartoffel kann sowohl das Verlangen als auch die Abneigung gegen Kartoffeln sein.

Fazit

Das homöopathische Mittel Solanum tuberosum wird häufig bei entzündlichen Verdauungsbeschwerden mit Kopfschmerzen eingesetzt. Die Grundlage für die Beschwerden bildet wie bei anderen Nachtschattengewächsen auch die Versagung der emotionalen Grundbedürfnisse in der Kindheit.

Solanum-tuberosum-Menschen neigen dazu, später im Leben mehr materielle Dinge einzufordern als emotionale Anteilnahme. Ihr Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit versuchen sie in engen Beziehungen dadurch erfüllt zu bekommen, dass sie möglichst alles genau so machen, wie es von ihnen erwartet wird.

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