Homöopathie Praxistipps

Das homöopathische Mittel Lac equinum einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten Lac equinum ist ein homöopathisches Milchmittel. Es kann bei zahlreichen körperlichen Beschwerden wie Asthma, Gelenkproblemen oder Verdauungsstörungen helfen. Ausschlaggebend zur Verschreibung ist aber das psychische Bild von Lac equinum.

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Das homöopathische Mittel Lac equinum einsetzen

Das homöopathische Mittel Lac equinum einsetzen

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Das Homöopathische Mittel Lac equinum wird aus Stutenmilch hergestellt. Es wird in der Homöopathie relativ selten und grundsätzlich im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung eingesetzt.

Das psychische Bild von Lac equinum

Der oder die Lac equinum – PatientIn wird in der Fallaufnahme von einem Konflikt zwischen Pflichterfüllung und einem ausgeprägten Freiheitsdrang erzählen. Meist binden sich diese Menschen an einen anderen Menschen mit großer Autorität und schwanken ständig zwischen dem Bedürfnis, sich selbst zu verwirklichen und ihr eigenes Leben zu leben und dem Drang dieser einen Person alles Recht zu machen. So wird es schwierig, eine dauerhafte Beziehung oder ein langjähriges Arbeitsverhältnis zu führen. Subjektiv erleben diese Menschen ihr Leben wie eine Gefangenschaft.

Sie fühlen sich von weiten Landschaften angezogen und haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Dieser macht sich in ihren sportlichen Aktivitäten aber auch in ihrem Alltag bemerkbar. Eine Lac equinum Frau trägt Turnschuhe und würde niemals mit hohen Absätzen durch die Gegend stolpern. Diese Menschen haben es ständig eilig. Schnelle Bewegung gehört zu ihrem Leben. Dazu passen auch die häufigen Konzentrationsprobleme, vor allem in der Schule.

Wie vielen Milcharzneien fehlt diesen Menschen das Urvertrauen. Vielleicht durch eine mangelhafte Mutter-Kind Bindung. Diese frühen Bindungsprobleme führen dazu, dass der Mensch sich entweder ständig nach engerer Bindung sehnt oder diese ablehnt. Bei Lac equinum kommt beides vor.

Körperliche Schwerpunkte von Lac equinum

Vor wichtigen Terminen bekommen diese Patienten vor Aufregung vielleicht Durchfall oder Magenschmerzen. Auch Blähungen kommen vor und erinnern an die bei Pferden häufigen Koliken. Atemwegsinfekte und Asthma können ebenso körperliche Behandlungsschwerpunkte sein, wie der Bewegungsapparat. Gerade die Knie sind anfällig für Verletzungen. Der große Leistungsdruck, den sich diese Patienten selbst machen, trägt sein Übriges bei.

Homöopathen, die sich mit Pferden gut auskennen, werden vielleicht noch zwischen verschiedenen Rassen unterscheiden. Das Standard-Mittel scheint vom Pretzwalski Pferd zu stammen, aber verschiedene Hersteller bieten unterschiedliche Pferde-Mittel an. So ist das Bild von Araber-Milch sicherlich ganz anders als das eines Kaltblüters.

Fazit: Lac equinum ist nichts für die Hausapotheke. Dieses Mittel bekommen Sie – wenn überhaupt – von Ihrem erfahrenen Homöopathen verschrieben.

Bildnachweis: Thomas Francois / stock.adobe.com

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