Homöopathie Praxistipps

Das homöopathische Mittel Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Lesezeit: 2 Minuten Hypericum perforatum (Johanniskraut) ist bekannt als pflanzliches Heilmittel für depressive Verstimmungen. In der Homöopathie ist es ein großes Mittel zur Behandlung von Nervenverletzungen, Verletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule und den Folgen, z. B. Gedächtnisverlust nach Gehirnerschütterung.

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Das homöopathische Mittel Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Das homöopathische Mittel Hypericum perforatum (Johanniskraut)

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Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Naturreich: Pflanze
Pflanzenfamilie : Guttiferae (Hartheugewächse)
Miasma: Akut

Schlagworte für Hypericum perforatum: Verletzungen der Nerven, begleitet von schießenden Schmerzen, Folgen von Kopfverletzungen, Asthma bei nebligem Wetter, neuralgische Schmerzen bei Wetterwechsel, niedergeschlagen und weinerlich.

Häufige Indikationen von Hypericum:  Sehr schmerzhafte Verletzungen an Körperteilen mit vielen Nerven, z. B. Zehen, Finger, Steißbein; Quetschungen, Riss- und Stichwunden an Händen und Füßen; Verletzungen der Zahnnerven, des Steißbeins; Kopfschmerzen, Krämpfe oder Gedächtnisverlust nach einer Gehirnerschütterung.

Stichworte zu Hypericum:  Nervenverletzungen an stark innervierten Körperteilen wie Steißbein, Wirbelsäule, Kopf, Zahnnerven, Finger, Zehen bei Schlag-, Quetsch-, Stich-, Schnitt- und Risswunden.

Neuralgische Schmerzen, schießen die Nerven entlang. Nervös und unruhig, niedrige Schmerzschwelle Sensibilitätsstörungen.

Leitsymptome:  Unerträgliche, übermäßige Schmerzen, ausgeprägte Schmerzempfindlichkeit, nervös, weinerlich, schießende lanzinierende Schmerzen die Nerven entlang, die Schmerzen kommen plötzlich und lassen langsam nach. Empfindsame Sinne.

Auslöser der Beschwerden bei Hypericum: Verletzungen, Wetterwechsel, nebliges, kaltes Wetter, Schock.

Modalitäten:

Verbesserung der Symptome durch: frische Luft, essen, den Kopf nach hinten neigen, Bauchlage, liegen auf dem Gesicht, ruhig liegen.

Verschlechterung der Symptome durch: Verletzung, Erschütterung, Treppauf und –ab gehen, Bewegung, Schock, Wetterumschwung, Nebel, feuchtkaltes Wetter, kalte Luft, geschlossene Räume.

Nahrungsmittel:
Verlangen: warme Getränke, Essiggemüse, mariniertes Fleisch, Scharfes, heiße Milch, Wein.

Abneigung gegen: Anblick von fettem Schweinefleisch, Kaffeegeruch, Wein.

Unverträglichkeit: –

Allgemeinsymptome: Beschwerden durch Wetterwechsel, Symptome erstrecken sich von unten nach oben, die Körperhälften fühlen sich unterschiedlich an,

Psychisches Bild von Hypericum: Die Menschen, denen das Mittel hilft, sind mitfühlend und flink. Sie haben das Gefühl, sich beeilen zu müssen, als ob wichtige Dinge anstehen. Auch der Geist ist sehr beweglich, die Gedanken eilen oft voraus.

Die Hypericum Personen sind schnell und nervös, das kann zu Ungeschicklichkeit führen. Zahnarztbesuchen gehen sie aus dem Weg, sie haben ein starkes Erinnerungsvermögen an schmerzhafte Ereignisse. Eine Gehirnerschütterung kann zu Gedächtnisverlust führen. Es besteht eine Furcht vor Abwärtsbewegung.

Dosierung:

Akute Beschwerden: : Dreimal täglich 3-5 Kügelchen in den Potenzen D6 oder D12
Oder
Einmalig ein Globuli C30
Oder
Einmalig ein Globuli C200

Anmerkung: Wenn die psychischen Symptome sehr stark ausgeprägt sind, sind C-Potenzen wie die C30 oder die C200 angezeigt. Sind die Beschwerden geringer und nur auf der körperlichen Ebene vorhanden, sind die D-Potenzen ausreichend. Hier sollten dann mehrmals täglich 3-5 Globuli verabreicht werden.

Bildnachweis: hjschneider / stock.adobe.com

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