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Das hilft gegen Akne

Lesezeit: 2 Minuten Manchmal sprießen sie, wie Blumen im Mai: Pickel und Mitesser. Sie verteilen sich im Gesicht, auf dem Dekolleté oder dem Rücken. Besonders junge Menschen sind von starker Akne betroffen. Das geht aufs Selbstwertgefühl. Die richtige Behandlung hilft darum nicht nur der Haut. Auch der Seele geht es anschließend besser.

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Das hilft gegen Akne

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Die Ursache von Akne zeigt den Weg zur Heilung

Die größten Probleme mit Akne haben junge Leute. Durch die Hormonumstellung während der Pubertät steigt der Spiegel an Testosteron, dem männlichen Geschlechtshormon. Darum erwischt es besonders Jungs in dieser Zeit. Doch obwohl Testosteron bei der Frau nur zu einem Bruchteil des männlichen Spiegels vorkommt, ist es auch hier für entzündete Pusteln verantwortlich.

Das Testosteron fördert die Talgbildung der Haut. Gleichzeitig erzeugt es vermehrt Hornschüppchen auf der Haut. Diese verstopfen die Ausgänge der Talgdrüsen. Der Talg kann einerseits nicht abfließen. Andererseits führen Bakterien, die sich in diesen Talgpfropfen wohl fühlen zu Entzündungsherden. Aknepickel entstehen.

Der Hautarzt hilft

Wenn Sie bei sich häufig auftretende entzündete Mitesser oder Pickel feststellen, sollten Sie möglichst bald einen Hautarzt aufsuchen. Der Dermatologe kann die Akne diagnostizieren und Ihnen wirksame Medikamente an die Hand geben. Das können auf Vitamin-A-Säure oder Benzoylperoxid basierende Salben sein. Auch lokale Antibiotika helfen in vielen Fällen. Bei sehr starker Akne können auch Tabletten eingenommen werden. Die bedürfen jedoch einer strengen Indikation und Überwachung, da die Nebenwirkungen nicht ohne sein können.

Eine alleinige Eigenbehandlung führt meist nicht zu einer Verbesserung des Hautbildes. Vor allem das Ausdrücken von eitrigen Pusteln verschlimmert Ihren Zustand.

Was Sie unterstützend tun können

Waschen Sie sich mit einer ph-neutralen, seifenfreien Lotion. Diese milden Reinigungsmittel reizen die Haut nicht. Sie verhindern eine starke Austrocknung, die wiederum zu einer verstärkten Nachfettung der Haut führen würde.

Benutzen Sie fettfreie Pflegemittel. Damit schützen Sie Ihre Haut, ohne durch weiteres Zuführen von Ölen und Fetten die Poren weiter zu verstopfen.

Waschen Sie häufig Ihre Hände. Obwohl Akne nichts mit Unsauberkeit zu tun hat, fördert das Anfassen mit den Händen die Entzündungsvorgänge. Man fasst immer wieder Gegenstände an und kommt deshalb mit Keimen zusammen. Diese gelangen an die Gesichtshaut und können weitere Infektionen begünstigen. Darum auch als Schlusstipp:

Versuchen Sie sich so wenig wie möglich mit den Händen an aknebefallenen Hautarealen zu berühren.

Bildnachweis: Africa Studio / stock.adobe.com

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