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Das gute HDL-Cholesterin

Lesezeit: 1 Minute Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin. Und nicht immer ist Cholesterin etwas Schlimmes. Man muss gutes HDL- von schlechtem LDL-Cholesterin unterscheiden. Aber was macht gutes HDL-Cholesterin aus?

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Das gute HDL-Cholesterin

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Ein erhöhter Cholesterinspiegel treibt so Manchem die Schweißperlen auf die Stirn. Aber es muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn die Blutfettwerte erhöht sind. Zumindest ein erhöhter HDL-Spiegel ist nicht besorgniserregend.

Dichtes Cholesterin

HDL steht für High Density Lipoprotein, also ein Blutfett mit hoher Dichte. Es wird in der Leber oder im Darmepithel gebildet und ist dafür verantwortlich, überschüssiges Cholesterin aus den Gefäßen der Peripherie zurück zur Leber zu transportieren. Das abtransportierte Cholesterin wird vom Körper über die Galle ausgeschieden.

Da das HDL-Cholesterin überschüssiges Cholesterin abtransportiert, kann sich dieses nicht an den Gefäßwänden ansammeln. Dadurch bleiben die Gefäße frei, das Blut kann besser fließen und Verstopfungen der Gefäße wie bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt werden vermieden. Je mehr "gutes" Cholesterin man hat, desto mehr Cholesterin kann abtransportiert werden. Darum ist ein erhöhter HDL-Spiegel kein Grund, sich Sorgen zu machen.

Viel Cholesterin verringert das Herzinfarktrisiko

Im Gegenteil: Ist der HDL-Spiegel zu niedrig, wird weniger Cholesterin aus den Blutgefäßen abtransportiert. Die Arterien verstopfen leichter und das Herzinfarkt-Risiko ist erhöht. Wer sein Cholesterinspiegel im Blut messen lässt, sollte auf den HDL-Spiegel schauen. Ein Wert von über 60 mg/dl gilt kann das Herz schützen. Zudem sollte man schauen, dass der Wert nicht unter 40 mg/dl fällt.

Um den HDL-Spiegel zu erhöhen, kann man beispielsweise nur hochwertige Öle (Rapsöl, kaltgepresstes Olivenöl) verwenden. Auch Fisch mit einem hohen Anteil von Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Auch Bewegung und Sport hilft dabei, bei der nächsten Cholesterin-Messung keine Schweißperlen auf der Stirn zu bekommen.

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