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Das carcinogene Miasma in der Homöopathie

Lesezeit: 2 Minuten Das carcinogene Miasma ist wahrscheinlich das am weitesten verbreitete Miasma in unserer Zeit. Krebserkrankungen gelten bereits als die häufigste Todesursache der älteren Generationen. Lesen Sie hier wie das carcinogene Miasma zu erkennen ist und welche homöopathischen Mittel ihm zugeordnet werden.

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Das carcinogene Miasma in der Homöopathie

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Das carcinogene Miasma in der homöopathischen Behandlung erkennen

Erste Hinweise auf ein carcinogenes Miasma bei einem Patienten ergeben sich durch die Familienanamnese. Welche Erkrankungen gibt oder gab es bei den Eltern und Großeltern? Auch die Krankengeschichte von anderen Verwandten kann auf ein carcinogenes Miasma hinweisen, wenn einer der Verwandten an Krebs erkrankt ist.

Die Krankheiten, die ein Patient in der Kindheit durchlaufen hat, können ebenfalls auf ein carcinogenes Miasma hinweisen. Besonders stark weist das Pfeiffersche Drüsenfieber auf das carcinogene Miasma hin. Aber auch das Ausbleiben von Kinderkrankheiten und fehlendes Fieber bei Infekten kann auf das Krebs-Miasma hinweisen.

Die psychische Situation des carcinogenen Miasmas

Ein Mensch, in dem das carcinogene Miasma wirkt, bemüht sich möglichst alles perfekt zu machen. Die innere Situation ist mit der eines Leistungssportlers bei einem Wettkampf vergleichbar. Er muss auf den Punkt fit sein und in jedem Moment des Wettkampf seine Höchstleistung abrufen. Nur dass der Wettkampf nie beendet ist. Daher verwundert es nicht, dass sich das carcinogene Miasma häufig durch Einschlafprobleme bemerkbar macht.

Carcinogene Menschen haben große Angst zu versagen. Sie mögen keinen Streit und versuchen alles, um es anderen Menschen recht zu machen. Bei Kritik brechen sie regelrecht zusammen. Die Erfahrung einen Fehler gemacht zu haben, gleicht einer Katastrophe. Dieses Erleben erklärt sich meist nur durch die Zuordnung der Miasmen, nicht aber durch die reale Situation. 

Körperliche Beschwerden die auf das carcinogene Miasma hinweisen

Neben der Mononukleose weisen besonders Neurodermitis bereits im Kindesalter und alle Formen von asthmatischen Erkrankungen auf das Krebs-Miasma hin. Auch wenn Kinderkrankheiten erst im Erwachsenenalter durchgemacht werden, kann dies auf das carcinogene Miasma hinweisen.

Häufig findet eine starke Anpassung an die Symptome statt. Die betroffenen Patienten beschweren sich trotz starker Beschwerden wenig oder kaum. Medzinisch notwendige Maßnahmen werden klaglos und äußerst gewissenhaft durchgeführt. 
 

Homöopathische Mittel die dem carcinogenen Miasma zugeordnet sind

Folgende pflanzliche Mittel aus dem Pflanzenreich werden dem Krebs-Miasma zugeordnet: 

Agaricus, Anacardium, Bellis-p., Ignatia Ruta, Sabina, Staphisagria, Valeriana

Homöopathische Mittel aus dem Mineralreich die dem carcinogenen Miasma zugeordnet werden sind:

Argentum nitricum, Arsenicum album, Cadmium, Cobaltum-nitricum, Germanium, Acidum nitricum

Fazit:

Jedes Miasma ist durch eine spezifische psychische Situation gekennzeichnet. Das carcinogene Miasma zeichnet sich durch ein erhöhtes Kontrollbedürfnis aus. Der carcinogene Mensch möchte keine Fehler machen. Er erledigt seine Aufgaben sehr gewissenhaft, ist ehrgeizig und im zwischenmenschlichen Bereich stets angenehm. Er verabscheut Streit und Auseinandersetzungen und gibt lieber nach als sich durchzusetzen. Das carcinogene Miasma entsteht, wenn es in der Familienanamnese Krebs gibt oder gab.  

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