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Darmkrebs: Eine Vorsorgeuntersuchung bietet Schutz

Lesezeit: < 1 Minute Mit fast 70.000 Fällen jährlich ist Darmkrebs in Deutschland die häufigste Tumorart. Doch Sie können sich wirksam schützen: Seit 2002 haben alle Patienten über 55 Jahren ein Anrecht auf eine kostenlose Darmspiegelung (Koloskopie), um einen eventuell vorhandenen Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.

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Darmkrebs: Eine Vorsorgeuntersuchung bietet Schutz

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Vorsorgeuntersuchung gegen Darmkrebs
Jetzt werteten Darmspezialisten einer Herner Praxis die Daten ihrer Patienten aus. Das Ergebnis wurde im Februar 2008 in der Zeitschrift für Gastroenterologie veröffentlicht. Bei 5.066 Patienten, die sich seit 2002 in der Praxis einer Vorsorge-Koloskopie unterzogen hatten, wurden insgesamt 46 Krebserkrankungen festgestellt, allerdings alle in einem so frühen Stadium, dass niemand an dem Tumor starb. Selbst eine Chemotherapie war bei ihnen nicht nötig.
Darmkrebs: Ohne Vorsorgeuntersuchung geringere Heilungschancen
Ganz anders das Bild bei den 4.099 Patienten, die erst beim Verdacht auf Darmkrebs (z.B. nach einem Stuhltest auf verstecktes Blut) in die Praxis kamen. Bei ihnen wurden 100 Tumore entdeckt, jedoch oft erst so spät, dass immerhin 20 Patienten verstarben.
Sie sollten die Vorsorge-Untersuchung deshalb auf jeden Fall wahrnehmen. Leider setzen viele Hausärzte immer noch hauptsächlich auf die viel ungenaueren Stuhltests und raten ihren Patienten nicht zur Koloskopie beim Facharzt. Möglicher Grund: Der Stuhltest verspricht zusätzliche Einnahmen, weil sie ihn auch bei Kassenpatienten als "IGeL-Leistung" privat abrechnen können.

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