Computer Praxistipps

Cyberkriminalität trifft nicht nur die Großen 

Wer sich Umfragen über die größten Gefahren in der Wirtschaft anschaut, findet eine Bedrohung seit vielen Jahren: die Angst, Opfer einer Cyberattacke zu werden. Diese Gefahr betrifft nicht nur große Unternehmen, auch kleine Firmen und Privatpersonen geraten häufig ins Fadenkreuz der Kriminellen.

Cyberkriminalität trifft nicht nur die Großen 

Cyberkriminalität trifft nicht nur die Großen 

Überregulierung und Angriffe aus dem Internet als größte Bedrohungen

Wer Unternehmenslenker befragt, welche Faktoren das Wirtschaftswachstum am meisten gefährden, findet seit Jahren die gleiche Antwort. Nebn der Bürokratie wird in Deutschland die Cyberkriminalität als ernsthafte Gefahr erkannt. Nicht alle Manager sehen die Gefahr gleichermaßen kritisch. Kleine und mittlere Unternehmen vertrauen nicht selten darauf, dass sie zu klein sind. Ähnlich sorglos gehen Privatpersonen mit der Cybersicherheit vor.

Erfahrungen zeigen, dass Cyberattacken für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten oft existenzgefährdend sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führte 2020 eine Umfrage zur Computersicherheit im Zusammenhang mit dem Home-Office durch. Kleine Firmen, die von einem Cyberangriff betroffen waren, hatte demnach mit den Auswirkungen deutlich mehr zu kämpfen als große. Jedes zweite betroffene Unternehmen gab an, durch das Ereignis eher schwer oder existenzbedrohend getroffen worden zu sein. 

Sorglosigkeit erstaunlich

Nicht nur kleine Betriebe gehen mit der IT-Sicherheit erstaunlich lässig um. So stellte das BSI fest, dass lediglich 38 Prozent aller Befragten die Sicherheit von Smartphones, Tablets und Laptops managen, die Zugang zum Firmennetzwerk haben. Einer der größten Netzwerksausrüster der Welt ist Cisco. Der Spezialist führte eine Studie unter 1.800 Unternehmen durch, die zeigte, dass kleine und mittlere Betriebe häufig Attacken ausgesetzt sind. Immerhin 53 Prozent der befragten Firmen aus 26 Ländern waren schon betroffen. 

Dabei entstanden Schäden, die nicht selten existenzbedrohend waren. 20 Prozent der Unternehmer registrieren einen Schaden von über einer Million Euro. Vier Typen an Schadsoftware überwiegen::

  • Malware
  • Ransomware
  • DoS-Angriffe
  • Phishing

Eine besondere Gefahrenquelle sind öffentliche Clouddienste, die von einer großen Mehrheit in der Wirtschaft genutzt werden. Versicherer versprechen im Schadensfall neuerdings Abhilfe durch Cyber-Versicherungen, besser ist es jedoch, aktiv vorzubeugen

Guter Virenschutz existenziell, auch für Privatpersonen

Auch die Computer von Privatpersonen sind bedroht. Viren, Trojaner und Malware können große Schäden verursachen. Die beste Abwehr gegen diese Bedrohungen liefern Antivirenprogramme und Firewalls wie McAfee Livesafe. Die moderne Software bietet Nutzern nicht nur einen Virenschutz und eine Firewall. Sie agiert als Spamfilter und blockiert bösartige Websites, bevor diese aktiv werden können. Mit dem Kennwortmanager lassen sich auf einfache Weise starke Passwörter festlegen, die nicht ohne großen Aufwand zu knacken sind. Die Software verhindert einen Identitätsdiebstahl und hilft dabei, die Leistung von Apps und von Webseiten zu optimieren. 

Die Liste der Bedrohungen für Privatpersonen ist nicht kleiner als bei einem Unternehmen. Antivirensoftware schützt vor:

  • Datenverlust
  • Diebstahl von Kreditkartendaten
  • dem Phishing von Bank- und anderen sensiblen Daten
  • Identitätsdiebstahl
  • Betrug beim Onlineshopping

Weitere Risiken aus dem Netz lassen sich durch Cyberversicherungen absichern. Dazu gehört die Hilfe bei der Bewältigung der Auswirkungen von Cybermobbing oder die Regulierung von Schäden an Smart-Home-Geräten. Hier sollte aber eine Einzelfallprüfung stattfinden, denn viele Risiken sind durch andere Versicherungen ausreichend abgesichert.

Fazit

Cybersicherheit spielt nicht nur in großen Konzernen eine wichtige Rolle. Kleine Unternehmen und Privatpersonen sind ebenso von Attacken aus dem Internet betroffen. Die Bedrohungslage ist hoch, aber mit der richtigen Sicherheitssoftware lassen sich die Risiken erheblich reduzieren. 

Bildnachweis: Maksim Shmeljov / stock.adobe.com

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