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Convenience Food: Ernährung und Lifestyle – Was hat sich verändert?

Lesezeit: 2 Minuten Ungefähr 70% aller Erkrankungen in den westlichen Industrieländern sind ernährungs- und lifestylebedingt. Beim Thema Übergewicht liegt Deutschland mit an der Spitze. Convenience Food als Alternative für einen neuen Lifestyle?

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Convenience Food: Ernährung und Lifestyle – Was hat sich verändert?

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Energieaufnahme versus Energieverbrauch
Essen ist Teil unserer Lebenskultur und unserer Lebensgewohnheiten. Betrachten wir die durchschnittliche Energieaufnahme und den Energieverbrauch über die letzten fünf Jahrzehnte, so zeigt sich, dass diese beiden Tendenzen immer weiter auseinander klaffen. Unser modernes und hektisches Berufleben erfordert eine flexible Zeitplanung mit der Folge, dass das Thema  feste Essenszeiten immer mehr in den Hintergrund tritt.

Feste Essenszeiten immer seltener
Feste Essenszeiten mit der Familie werden immer seltener. Es wird nicht mehr zu festen Zeiten gegessen, sondern eher wenn der Terminplan es zulässt. Spontane Hungergefühle werden häufig im Vorübergehen durch Fast Food gestillt. Genauso wenig, wie die Mahlzeit an sich wahrgenommen wird, ist vielen die Kalorienmenge des kleinen Pausensnack bewusst.

Convenience Food eine Alternative?
Convenience Food, das sind vorgegarte Gerichte aus der Tiefkühltruhe oder Dose, die dem Bedürfnis nach Zeitersparnis entgegen kommen. Diese Art von Essen ist schnell zubereitet und fertig zusammengestellt. Kochen und Abschmecken werden so gut wie überflüssig.

Die Angebotspalette ist heute sehr breit und die ernährungsphysiologische Qualität ist sehr unterschiedlich. Die Kehrseite: Mit dem steigenden Einsatz von Fertigprodukten geht das geschmackliche Empfinden für Grundnahrungsmittel und der kompetent Umgang damit immer fremder werden.

Außer-Haus essen immer beliebter
Zunehmend wird außer Haus gegessen, weil Geschäfte sich am besten bei einer guten Mahlzeit abwickeln lassen oder der Gang zum Asiaten um die Ecke nach einem langen Arbeitstag entspannter ist, als selbst ein Essen zuzubereiten. Laut Ernährungsbericht 2004 isst gut ein Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal pro Tag außer Haus, Kantine, Mensa, Restaurant oder im Imbiss um die Ecke.Der Trend Außer-Haus-Verpflegung ist ungebrochen. Vor allem die Mittagsmahlzeit wird immer seltener zu Hause eingenommen.

Tipps:
Nehmen Sie sich einfach öfter die Zeit, in entspannter Atmosphäre und angenehmer Umgebung, im Kreis der Familie, mit Freunden oder auch alleine, selbst zubreitetes Essen ganz bewusst zu genießen.

Greifen Sie dabei auch und ohne schlechtes Gewissen auf hochwertige und vorgegarte Gerichte aus dem Kühlregal zurück und peppen diese mit Beilagen auf. Wer mit offenen Augen die Angebote kritisch prüft, kann eine gesunde Auswahl treffen und gesund leben.

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