Lebensberatung Praxistipps

Clevere Tools für einen verbesserten Umweltschutz

Der Umweltschutz ist eine Jahrhundertaufgabe, die den Einsatz jedes einzelnen Menschen und jedes Unternehmens erfordert. Schon heute gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und das Voranschreiten des Klimawandels zu verlangsamen. Dieser Artikel stellt vier nützliche Tools vor, mit denen ein nachhaltiges und ökologisches Leben möglich wird und die ganz leicht im Alltag eingesetzt werden können.

Clevere Tools für einen verbesserten Umweltschutz

Clevere Tools für einen verbesserten Umweltschutz

Replace Plastic

Ein großes ökologisches Problem stellt Plastik dar. Ein Großteil davon landet in den Meeren, sodass es weltweit dort bald mehr Plastik als Fische geben wird. Das Plastik zersetzt sich und gelangt als Mikroplastik über Fische und andere Meerestiere auf unseren Teller und damit in unserem Organismus. Eine zentrale Aufgabe muss deshalb darin bestehen, Plastik zu vermeiden.

Die App Replace Plastic möchte hierzu einen Beitrag leisten. Wenn Kunden im Supermarkt Produkte finden, die unnötigerweise mit viel Plastik eingeschweißt oder in Plastikbehältern verkauft werden, können sie die App nutzen. Mit ihr wird der Barcode des Produkts eingescannt, bei dem Plastik ohne erkennbaren Zweck eingesetzt wird. Zusammen mit einer Beschwerde wird der jeweilige Scan an die Hersteller der App geschickt. Diese sammeln die Beschwerden und leiten sie an die Hersteller weiter, damit diese Maßnahmen zur Plastikreduzierung ergreifen könnten.

Lamellenklärer

Trinkwasser ist eine kostbare Ressource, die in vielen Ländern der Welt knapp ist. Deswegen ist es sowohl im Namen des Umweltschutzes als auch für die Trinkwasserversorgung der Welt wichtig, auf eine zuverlässige Trinkwasseraufbereitung zu setzen. Ebenso muss die Abwasserreinigung professionell erfolgen, damit es beispielsweise zu keiner Verunreinigung von Grundwasser kommt. Bei all diesen Aufgaben leisten Lamellenklärer wichtige Aufgaben.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Lamellenklärer, die sich für diverse Einsatzgebiete eignen. Unter anderem spielt bei der Auswahl die Größe und Form des gewählten Beckens eine entscheidende Rolle. Zudem muss sichergestellt sein, dass ein vorhandener Lamellenklärer nach wie vor einwandfrei arbeitet und nicht bereits zu stark verschmutzt ist, ansonsten empfiehlt sich ein Austausch.

Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen gehören zu den populären Möglichkeiten, um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Solche Anlagen werden auf Häuserdächern oder an Fassaden angebracht und wandeln Sonnenlicht in Energie um. Diese kann beispielsweise genutzt werden, um den eigenen Haushalt mit Strom zu versorgen, die Heizung zu betreiben oder Warmwasser herzustellen.

Ein großer Vorteil von Photovoltaikanlagen ist, dass sie komplett ohne fossile Energieträger auskommen. Sie produzieren während ihrer Arbeit somit kein klimaschädliches CO2. Der Bedarf kann hierbei individuell angepasst werden. Bei einer Überproduktion wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz abgegeben, sodass die Erzeuger Geld mit ihrem Strom verdienen. Wird einmal mehr Strom benötigt, als über die Sonnenenergie gewonnen werden kann, besteht immer die Möglichkeit, dieses über den lokalen Stromanbieter zu beziehen.

Litterbase

Litterbase ist ein Projekt von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam. Diese sammeln zahlreiche wissenschaftliche Daten zur Verschmutzung der Ozeane und stellen diese in ihrer Datenbank bereit. Mittlerweile gibt es bei Litterbase weit über 1.700 wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema, sodass sich Interessierte rund um die Verschmutzung der Meere und Ozeane informieren können.

Die vorhandenen Daten werden regelmäßig aktualisiert, sodass sie dem aktuellen Stand der Forschung entsprechen. Außerdem werden die Informationen bei Litterbase so aufbereitet, dass sie leicht verständlich sind. Vor allem die Videos zu den einzelnen Themen sind äußerst beliebt. So erkennen Nutzer nicht nur, wie stark die Meere verschmutzt sind, sondern begreifen auch, welche konkreten Auswirkungen das auf die Umwelt und sie selber hat.

Fazit

Schon heute gibt es eine Vielzahl von Tools und Hilfsmitteln, mit denen der Kampf gegen Umweltverschmutzung und den Klimawandel aktiv vorangetrieben werden kann. Wichtig ist es, dass jeder einen Beitrag leistet und die Tools findet, die am besten zu ihm passen. So brauchen Privatanwender beispielsweise andere Lösungen als Industrieunternehmen. Je stärker ein ökologisches Konzept in die Unternehmensstrategie eingebaut und der private Alltag umweltfreundlich gestaltet wird, desto größere Effekte lassen sich erzielen.

Bildnachweis: lovelyday12 / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: