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Chronische Rückenschmerzen vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Für die Entstehung von Rückenschmerzen sind oft krankhafte Wirbelsäulenveränderungen verantwortlich. Missbildungen, Verschleißerscheinungen und Bandscheibenveränderungen sind Erkrankungen, die der Schmerzentstehung im Rückenbereich zu Grunde liegen können. Doch aus solchen akuten Beschwerden kann es durch verschiedene Einflüsse zu chronischen kommen. Folgendes können Sie tun, um chronische Rückenschmerzen zu vermeiden.

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Chronische Rückenschmerzen vermeiden

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Chronische Rückenschmerzen vermeiden

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Ein Teufelskreis

Typische Symptome von akutem Rückenschmerz sind meist tief sitzende Schmerzen, die je nach Lokalisation bis in die Beine ausstrahlen können. Hinzu können gewisse Lähmungserscheinungen bestimmter Muskelpartien oder Missempfindungen von Hautgebieten kommen. Diese Schmerzsymptomatik bewirkt bei vielen Menschen, dass jegliche Bewegung und Belastung vermieden wird.

Aus Angst vor dem Auftreten des Schmerzes werden die meisten Patienten zu inaktiv. Wird dieses Verhalten zu lange aufrecht erhalten, so kommt es zum weiteren Abbau körperlicher Strukturen, sodass der körperliche Zustand sich weiter verschlechtert. Dieser Prozess führt abermals zur Vermeidung anderer Bewegungen und zur fortschreitenden Inaktivität. Diese Art Kreislauf wird auch Angst-Vermeidungs-Verhalten genannt und ist schwer zu durchbrechen, sodass erste Weichen zur Chronifizierung der Rückenschmerzen gestellt sind.

Psychosoziale Faktoren

Der Übergang von akuten zu chronischen Schmerzen ist sehr fließend. Tritt nach ca. 6 Wochen nach erstem Auftreten der Beschwerden keine Phase der Verbesserung ein, so ist ein Chronifizierungsvorgang wahrscheinlich. Begünstigt wird dieser Übergang nicht nur durch Angst-Vermeidungs-Verhalten, sondern auch durch verschiedene psychosoziale Faktoren.

Die aktuelle Lebenssituation des Menschen beeinflusst dessen Schmerzwahrnehmung deutlich. Beispielsweise ist bei einer negativen psychologischen Grundeinstellung das Empfinden negativer und das Schmerzerleben somit deutlicher. Negative Einflüsse sind beispielsweise Stress, Schlafmangel, eine schlechte Arbeitssituation, Probleme in der Partnerschaft oder allgemeine Überforderung – Aspekte, die einen akuten Scherz zu einem chronischen umwandeln, sofern sie dauerhaft bestehen.

Daher ist es insbesondere beim Auftreten akuter Schmerzen wichtig, negative Einflüsse zu vermeiden und so aktiv wie möglich zu bleiben.

Was Sie tun können

Daher ist es insbesondere beim Auftreten akuter Schmerzen wichtig, negative Einflüsse zu vermeiden und so aktiv wie möglich zu bleiben. In Phasen von akutem Schmerz ist es somit ratsam, negative Einflussfaktoren so gut wie möglich zu reduzieren. Gönnen Sie sich Ruhe- und Entspannungsepisoden, aber bleiben Sie gleichzeitig körperlich in dem Rahmen aktiv, wie es der Schmerz zulässt, um so der Chronifizierung optimal entgegen zu wirken.

Bildnachweis: Taras_Muroslavovuch / stock.adobe.com

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