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Cholesterinspiegel: Wie die Grapefruit ihn verbessert

Lesezeit: < 1 Minute Es gibt einige Nahrungsmittel, die den Cholesterinspiegel verbessern können. Bekannt sind vor allem Fische und Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Weniger bekannt ist, dass auch die Grapefruit den Cholesterinspiegel verbessert.

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Cholesterinspiegel: Wie die Grapefruit ihn verbessert

Cholesterinspiegel: Wie die Grapefruit ihn verbessert

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Cholesterinspiegel wird durch Grapefruit positiv beeinflusst

Auch wenn die Grapefruit selber kein Fett enthält, kann sie trotzdem den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Denn in der sauren Frucht sind bestimmte Pflanzenstoffe, die Cholesterin abbauen und so die Blutfettwerte verbessern. Da durch diese Pflanzenstoffe auch die Insulinempfindlichkeit des Körpers verbessert wird, verringert sich durch Grapefruits auch das Diabetes-Risiko.

Verantwortlich ist der Pflanzenstoff Narigin, der auch in anderen Zitrusfrüchten enthalten ist. Er gehört zu den antioxidativen Pflanzenstoffen. Israelische Forscher haben nun herausgefunden, dass das Narigin, das im Körper zu Naringenin umgebaut wird, den Fettabbau in der Leber anregt und gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöht.

Studienleiter Yaakov Nahmias von der Hebräischen Universität in Jerusalem geht davon aus, dass die Wirkung des Pflanzenstoffs durchaus mit herkömmlichen Medikamenten, die den Fett- und Zuckerstoffwechsel regulieren, vergleichbar ist.

Warum der Cholesterinspiegel durch Grapefruits verbessert wird

Schon länger ist bekannt, dass Grapefruits den Cholesterinspiegel verbessern und sich auch positiv auf verschiedene Diabetessymptome auswirken. Doch bisher war noch nicht bekannt, warum das so ist. Die israelischen Forscher haben nun den Wirkmechanismus nachweisen können. Die Wirkungsweise des Pflanzenstoffs entspricht dabei dem einiger Medikamente gegen Fettstoffwechselstörungen und Diabetes.

Das Naringenin nimmt direkten Einfluss auf den Fettstoffwechsel und damit auch auf den Cholesterinspiegel. Es aktiviert zwei Proteine und blockiert ein anderes. Dadurch werden mehr Fettsäuren abgebaut und die Konzentration des „schlechten“ LDL-Cholesterins verbessert.

Vereinfacht kann man sagen, dass Naringenin in der Leber wie eine Fastenkur wirkt. Denn in der Leber werden eigentlich Fettsäuren so verarbeitet, dass sie langfristig gelagert werden können. Durch das Naringenin werden diese Fettsäuren abgebaut statt eingelagert.

Die Studie ist im Online-Wissenschaftsmagazin Plos One erschienen.

Bildnachweis: Brent Hofacker / stock.adobe.com

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