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Cholesterin: Weihnachten unbeschwert genießen

Lesezeit: 2 Minuten Der Cholesterinspiegel steigt bei vielen an Weihnachten. Wer bewusst genießt, kann den Cholesterinspiegel niedrig halten und braucht den Genuss nach dem Fest nicht zu bereuen.

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Cholesterin: Weihnachten unbeschwert genießen

Cholesterin: Weihnachten unbeschwert genießen

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Weihnachten ist die Zeit für Genießer. Aber während wir uns Gänsekeulen, Schweinebraten und Torte schmecken lassen, leidet der Cholesterinspiegel durch das fettige Essen. Wer bewusst und gesund essen will, kann die Feiertage nicht genießen. Man macht sich bei jedem Bissen Gedanken, ob man nicht zu fettig und zu süß isst.

Das ist der falsche Weg. Denn gerade an Weihnachten kann man es sich ruhig einmal gut gehen lassen. Wenn der Cholesterinspiegel zu hoch ist und man nur einen kleinen Salat essen darf und dabei der Familie beim Schlemmen zusehen muss, ist das für die weihnachtliche Stimmung nicht gerade förderlich.

Weihnachten ist der Horror-Feiertag für alle Ernährungs-Experten. Es gibt mehrere Statistiken die belegen, dass Cholesterinspiegel und Blutdruck bei Millionen Menschen nach den Feiertagen erhöht sind. Schuld daran sind das fettige Essen und zu wenig Bewegung. Die Frage bleibt: Wie kann man die Feiertage überstehen, ohne dass man um seine Gesundheit fürchten muss? Wer einen zu hohen Cholesterinspiegel hat, kann an Weihnachten einige kleine Tipps beherzigen, damit das Cholesterin nicht zu sehr zunimmt.

Fett einschränken

Ein großer Teil des Fetts sitzt in der Weihnachtsgans in der Haut. Wer auf die Haut verzichtet, verzichtet auch auf sehr viel Fett. Das Gleiche gilt übrigens für alle Geflügelarten.

Soßen einschränken

Fett ist ein Geschmacksträger. Weil in den dicken Soßen an Weihnachten viel Fett ist, schmeckt das Essen besser, wenn man ordentlich Flüssigkeit über das Fleisch und die Knödel kippt. Für den Cholesterinspiegel ist es allerdings besser, wenn man den Soßenkonsum etwas einschränkt. Ein Löffel ist genug.

Fisch statt Fleisch

Fische – besonders Meeresfische – haben einen hohen Anteil von Omega-3 Fettsäuren. Diese helfen dabei, den Cholesterinspiegel niedrig zu halten. In Gans, Ente und Schweinebraten befinden sich dagegen viele ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel nach oben treiben. Wenn Sie also die Wahl haben, ziehen Sie den Weihnachts-Lachs der Weihnachtsgans vor.

Zimt, Apfel und Gewürze

Um den Cholesterinspiegel niedrig zu halten, können Sie zumindest den Rotkohl mit Zimt und Apfel anreichern. Das schmeckt nicht nur besser, Zimt und Apfel helfen dabei, den Blutfettspiegel niedrig zu halten. Weitere Gewürze die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken sind Kümmel, Lorbeer, Bohnenkraut oder Fenchel. Auch Artischocken können den Cholesterinspiegel senken.

Bewusst essen

Überall stehen an Weihnachten Plätzchen, Kuchen oder andere Süßigkeiten herum. Das lädt natürlich dazu ein, zuzugreifen. Man isst mehr, als man sollte. Gewicht und Cholesterin leiden darunter. Man wird nicht sehr viel zunehmen, wenn man nur an Weihnachten drei Tage lang schlemmt. Aber versuchen Sie, vor und nach den Festtagen auf die überall lauernden Versuchungen zu verzichten. Essen Sie auch nur so viel wie Sie Hunger haben. Wenn ein Rest übrig bleibt, dann soll es eben so sein. Ihre Waage und Ihr Cholesterinspiegel wird es Ihnen danken.

Kein Verdauungsschnaps

Ein Schnaps nach dem Essen hilft bei der Verdauung. So sagt der Volksmund. Leider stimmt das nicht. Vor allem Cognac und Whiskey bewirken das genaue Gegenteil. Der Magen beschäftigt sich mit dem Alkohol und die Verdauung wird verlangsamt. Außerdem blockiert der Alkohol im Gehirn bestimmte Nerven, die dafür sorgen, dass die Nahrung vom Magen in den Darm gelangt.

Verdauungsspaziergang

Bewegung ist gesund – für die Verdauung und den Cholesterinspiegel. Anstatt nach dem Essen einen Verdauungsschnaps zu trinken, machen Sie lieber einen kleinen Spaziergang um Kreislauf und Verdauung in Schwung zu bringen.

An Weihnachten sollte niemand verzichten. Mit diesen Tipps können Sie aber dafür sorgen, dass Ihr Cholesterinspiegel nicht ins Unendliche steigt.

Bildnachweis: Alexander Raths / stock.adobe.com

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