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Chiropraktik – Einsatz von chiropraktischen Behandlungen

Lesezeit: 2 Minuten Chiropraktik – was ist das nur? Diese Frage hat sich wohl jeder schon einmal in seinem Leben gestellt. Der Begriff, Chiropraktik klingt irgendwie nach Chirurgie. Und gleichzeitig laufen Bilder von gebrochenen Beinen und Armen vor dem geistigen Auge vorbei. Manch einer sieht sich schon auf dem Tisch des Chirurgen. Aber keine Sorge! Es klingt schlimmer als es tatsächlich ist. Was Chiropraktik ist lesen Sie hier.

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Chiropraktik – Einsatz von chiropraktischen Behandlungen

Chiropraktik – Einsatz von chiropraktischen Behandlungen

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Der Erfinder der Chiropraktik

Die Chiropraktik ist schon älter als Sie glauben. Sie wurde 1895, wie so oft per Zufall, von einem Herrn Daniel David Palmer (1845 – 1913) entdeckt. Er war zu seiner Zeit ein Heiler in Amerika.

Mit nur einem Handgriff befreite er einen Mann von seiner damals bestehenden Taubheit, unter der er immerhin schon seit 17 Jahren litt. Der Trick beruhte auf einen gezielten Griff um die Halswirbelsäule des Mannes.

Auf Grund dieser, für ihn sensationellen Entdeckung, gelangte Daniel David Palmer zu dem Schluss, dass eine Verschiebung der Halswirbel – und sei es nur die geringste – eine nicht unerhebliche Anzahl an Leiden beim Menschen hervorruft. Ein ausgebildeter Chiropraktiker korrigiert und behebt auf manuelle Weise mit weit über 250 verschiedenen Handgriffen Fehlstellungen, Fehlhaltungen sowie Blockierungen einzelner Wirbel.

Im Gegensatz zur Osteopathie (betrifft manuelle Eingriffe am gesamten Skelettsystem), beschränkt sich die Chiropraktik lediglich auf den Bereich der Wirbelsäule.

Chiropraktik findet Anwendung bei folgenden Erkrankungen und neurologischen Störungen:

  • Hexenschuss (Bandscheibenischias )
  • Migräne Rheuma
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Entzündungen der Wirbelsäule
  • Schwindelattacken

Was genau macht ein – Chiropraktiker?

Möchten Sie eine Blockierung in Ihrer Wirbelsäule von einem Chiropraktiker beheben lassen? Zunächst ist es wichtig, das Sie Ihrem Arzt genauesten berichten, wo genau der Schmerz sitzt und welche Bewegung eingeschränkt ist. Bei ungenauer Diagnose wird jeder Mediziner zuerst ein Röntgenbild vom betroffenen Bereich anfertigen lassen und in Augenschein nehmen. Erst wenn funktionelle Störungen ausgeschlossen sind, setzt er seine Behandlung ein.

So behandelt der Chiropraktiker:

  • Er wird zunächst Ihre Verhärtungen der Muskeln und Bänder um den betroffenen Wirbel lockern.
  • Anschließend wird er mit geübtem Griff den verrutschten Wirbel wieder in die richtige Position bringen.
  • Erschrecken Sie nicht vor den teilweise lauten Knackgeräuschen und versuchen Sie, auch wenn es schwerfallen mag, locker zu lassen und sich zu entspannen.
  • Sie werden sich spätestens nach der Behandlung sehr viel besser fühlen. Die teils eingeengten Nervenstränge im Bereich des vorher verschobenen Wirbels werden durch diese manuelle Korrektur wieder gut durchblutet. Infolge dessen werden Sie keine Fehlhaltung mehr einnehmen. Denn Verspannungen sind die Folge von Fehlhaltungen, welche wiederum auf schmerzende Gelenke oder Wirbel zurückzuführen sind.
  • Ein Kreislauf, der, wird er nicht korrigiert, bis hin zu massiven Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.
  • Nach einem derartigen Eingriff kann zur weiteren Lockerung der Muskulatur und zur Besserung der Durchblutung warmes Öl einmassiert werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Wie jede Medizin birgt auch die Chiropraktik gewisse Risiken und Nebenwirkungen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie sich nicht von Laien behandelt lassen und Ihrem Arzt gegenüber, was Ihre Beschwerden und eventuellen Krankheiten betrifft, offen und ehrlich sind.

Die manuelle Chiropraktik darf nicht durchgeführt werden bei:

  • Tumoren gleich welcher Art
  • Bandscheibenabnutzung
  • Verletzungen der Wirbelsäule
  • Verletzungen des Rückenmarks
  • Osteoporose
  • Entzündungen der Wirbelsäule
  • Akuten Infektionserkrankungen

Es kann unter Umständen zu Lähmungserscheinungen, bedingt durch Nervenschädigungen an der Halswirbelsäule, kommen. Besonders häufig bei Blockaden im Bereich der Halswirbelsäule. Die Maßnahmen des Chiropraktikers dürfen Ihnen weder Schmerzen bereiten, noch zu häufig angewandt werden.

Tipps: Suchen Sie sich einen ausgebildeten Mediziner, der im Bereich der Chiropraktik arbeitet und lassen Sie niemals einen Laien die Blockierungen lösen.

Bildnachweis: Microgen / stock.adobe.com

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