Homöopathie Praxistipps

China für Hunde bei Verdauungsstörungen

Lesezeit: 2 Minuten In der Klinik wird China als homöopathisches Mittel beim Hund meist bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Es kann aber auch als Fiebermittel, bei großer Schwäche durch den Verlust von Flüssigkeiten oder bei Blutungen an den Schleimhäuten sehr hilfreich sein.

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China für Hunde bei Verdauungsstörungen

China für Hunde bei Verdauungsstörungen

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Bei Verdauungsstörungen die mit Durchfällen einher gehen ist China meist ein häufig  angezeigtes Mittel. Die Wirkungsrichtung von China ist aber für den Hund sehr breit gefächert und es kann auf das zentrale Nervensystem, den Blutkreislauf, die Nerven, den Magen, die Leber, die Lunge und den Uterus einwirken.

Die Leitsymptome von China sind beim Hund meist wenn die Beschwerden immer zur täglichen gleichen Zeit auftreten oder auch in größeren Abständen immer wieder sichtbar werden. Es tritt oft ein überreiztes Nervensystem auf oder auch große Schwäche. Es können dunkle Blutungen an den Schleimhäuten auftreten und eine verminderte Bildung der weißen Blutkörperchen ist meist auch ein Anzeichen auf das Mittel.

Hunde die China benötigen zeigen im Verhalten oft eine vermehrte Reizbarkeit und erhöhte Nervosität. Der Hund kann auf den geringsten Luftzug empfindlich reagieren und eine große Empfindlichkeit gegen Kälte oder Zugluft kann bestehen.

Er kann geräusch- oder geruchsempfindlich sein. Oft besteht ein erhöhtes Verlangen nach kaltem Wasser. Schwäche nach größeren Säfteverlusten (Blutungen, chronische Eiterungen, Stillen, Erbrechen oder Durchfall) ist ein wichtiger Hinweis auf China für den Hund.

Deshalb ist es sinnvoll das Mittel bei Folgen durch Krankheiten oder Folgen nach Flüssigkeitsverlust oder nach einer Leberstoffwechselstörung einzusetzen.

Die Ohren zeigen Röte und sind berührungsempfindlich, wenn das Mittel angezeigt ist. Die Verdauungsorgane zeigen Blähsucht und es gibt Verschlimmerungen nach dem Fressen. Bei Erkrankungen der Geschlechtsorgane zeigen sich oft Blutungen der Gebärmutter die mitunter klumpig sein können.

Bei Ödemen an den Beinen oder geschwollenen Gelenken die sich heiß anfühlen kann das Mittel ebenfalls hilfreich eingesetzt werden. Es müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten um das Mittel zu verwenden. Umso mehr Symptome aber zusammen passen umso besser wird das homöopathische Mittel dem Hund helfen können.

Bei Blutverlust, egal ob nach einer Operation oder einem Unfall oder durch eine andere Erkrankung gibt man China in einer tiefen Potenz D3 in anderen Fällen in der D6 drei Mal täglich oder in der D30 ein Mal täglich bis zur Besserung.

Da homöopathische Mittel über die Mundschleimhaut des Hundes wirken sollten die Globulis in ein wenig stillem Wasser aufgelöst werden und dem Hund direkt ins Maul verabreicht werden.

Bildnachweis: cherryandbees / stock.adobe.com

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