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Charismatische Menschen: Als Realist Charismatiker werden

Warum sind charismatische Menschen charismatisch? Was macht eine intensive Ausstrahlung aus? Zu einem großen Teil sind es die Visionen und Träume, die charismatische Menschen haben und zu realisieren streben. Unser Alltag jedoch lehrt die meisten Menschen etwas ganz anderes: Sei realistisch, begnüge dich mit dem, was du hast. Ist es aber möglich, als Realist charismatisch zu sein?

"Sei mal realistisch." "Hör auf, zu träumen." "Der ist ja völlig realitätsfremd." "Träume sind Schäume." "Schuster, bleib bei deinen Leisten."

Sicherlich kennen Sie all diese Sprüche, haben sie entweder schon selber gehört oder zu anderen gesagt. Schnell ist im Alltag so ein Satz ausgesprochen – jedoch mit welchen Folgen? Natürlich meinen wir es nur gut, wenn wir so was zu jemandem sagen. Wollen ihn vor unnötigen Enttäuschungen bewahren, ihm zeigen, wie der kürzeste Weg zum kleinen, bescheidenen Glück geht, ihm helfen, sein Leben zu meistern.

Verabschiedung vom Traum

Aber was geschieht, wenn wir Menschen auffordern, von ihren Träumen Abstand zu nehmen? Sie stellen sich einer Realität, die die Umwelt gerne hätte. Sie lernen, sich zu bescheiden, über die Runden zu kommen. Aber ist das der Sinn des Lebens?

Bescheiden über die Runden kommen? Sie sehen, wir landen hier ganz schnell bei der Gretchenfrage. Menschen, die sich nur bescheiden, werden niemals eine große Ausstrahlung haben. Wobei sich die Bescheidenheit keineswegs nur auf materielle Güter bezieht: Eine Mutter Teresa war materiell sehr bescheiden, realisierte aber eine große Vision.

Mut zur Vision

Große Menschen haben große Visionen. Sie verändern die Welt nicht dadurch, in dem sie sich bescheiden auf das, was der Alltag sowieso bietet. Sie haben den Mut, sich dem Scheitern genauso zu stellen, wie einer noch unbekannten Realität, einer unvorhersehbaren Zukunft.

Das sind Wagnisse, die viele Menschen niemals eingehen. Dabei ist jede Erfindung in der Geschichte der Menschheit, jede Verbesserung unserer Lebensumstände immer darauf zurückzuführen, dass jemand die Courage hatte, das Unmögliche zu träumen.

Wir bremsen die Hoffnungsträger von morgen

Warum also sollten wir unseren Kindern sagen, dass ihre Berufswünsche unrealistisch seien? Warum sollen sie sich bescheiden und niemals etwas wagen? Vielleicht, weil wir selber zu feige waren oder sind, Träume zu verwirklichen? Weil wir sie vor dem Scheitern bewahren wollen? Sollen sie lieber auch in der Mittelmäßigkeit versinken, wie wir selbst.

Träume sind das Sprungbrett der Menschheit!

Ich plädiere dafür, Menschen mit aller Kraft in ihren Träumen zu unterstützen. Schließlich geht es darum, die Menschheit weiter zu entwickeln. Alle Menschen machen ihre Erfahrungen und jedem Wagnis liegt ein Scheitern inne. Dennoch: Lieber etwas wagen und scheitern, als niemals den Versuch gewagt zu haben und stehen zu bleiben. Die Folge ist schließlich persönliche Unzufriedenheit oder der lebenslange Versuch sich einzureden, dass "es" ja doch nie geklappt hätte.

Wer wagt, gewinnt

Nicht unbedingt, hat es aber mindestens versucht. Und er gewinnt sicherlich an Ausstrahlung, an Charisma. Denn andere Menschen spüren, dass hier jemand ist, der bereit ist, sich für große Ideen einzusetzen. Der bereit ist, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Das lässt den Hoffnungsträger strahlen, ausstrahlen, und gibt anderen Menschen Vertrauen. Mut ist der Stoff, aus dem Helden geboren werden.

Mutige Grüße von
Julia Sobainsky

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