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CES: Technikshow in der Spielerstadt Las Vegas

Lesezeit: 2 Minuten Die Consumer Electronics Show, oder kurz CES, gehört zu den Messehighlights in der Spielermetropole Las Vegas. Direkt im Januar öffnet die gigantische Elektronik-Messe in der Wüstenstadt ihre Tore. In diesem Artikel erfahren Sie, was sich auf der CES abspielt und welche wichtigen Unterschiede es zur in Deutschland wichtigsten Messe für Unterhaltungselektronik, der IFA in Berlin gibt.

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CES: Technikshow in der Spielerstadt Las Vegas

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In Deutschland werden auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin seit vielen Jahren die neuesten Innovationen in der Unterhaltungselektronik und Haushaltstechnik vorgestellt. Das Gegenstück in den USA ist die Consumer Electronics Show (CES). Die Messe wird einmal im Jahr im Januar in der Zockerstadt Las Vegas veranstaltet.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von IFA und CES

Zu den Gemeinsamkeiten der beiden Messen gehört, dass Sie eine lange Tradition haben und einmal pro Jahr veranstaltet werden. Auch die Ausstellungsbereiche sind ähnlich. So werden auf beiden Veranstaltungen aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Heimvernetzung und Telekommunikation vorgestellt. Bei der CES kommt noch ein Bereich für Automobiltechnik hinzu.

Unterschiede gibt es bei den Besucherzahlen. Hier liegt die IFA vor der CES. Das liegt allerdings daran, dass es sich bei der Internationalen Funkausstellung um eine Publikumsmesse handelt. Zugelassen sich also auch Besucher, die aus privatem Interesse kommen. Die CES, die im Las Vegas Convention Center (LVCC)  veranstaltet wird, ist eine reine Fachmesse und nur für Branchen-Fachleute, Händler und Presse geöffnet.

Die Geschichte der CES

Die Wurzeln der CES gehen auf das Jahr 1967 zurück. Erstmals fand die Veranstaltung als Spin-off der Chicago Music Show in New York statt. Über viele Jahre gab es dann eine Winter-CES in Las Vegas und eine Sommer-CES in Chicago. Letztlich hat sich die Veranstaltung in Las Vegas als alleinige Messe durchgesetzt. Wie die IFA kann auch die CES auf viele technische Debüts verweisen. Dazu gehört 1970 der Videorekorder. Der Commodore C64, einer der ersten Volkscomputer, wurde 1982 erstmals in Las Vegas gezeigt. 1994 wurde digitaler SAT-Empfang vorgestellt. 1996 war die DVD eines der Highlights der CES.

Passend dazu bestimmte 1998 hochauflösendes Fernsehen die Show. Im Jahr 2001 gehörte mit der Microsoft Xbox auch eine Spielekonsole zu den großen Messethemen, genau wie Plasma-TVs. 2003 debütierte die Blu-ray als DVD-Nachfolger. In den letzten Jahren gehörten vor allem TV-Techniken, wie OLED und Ultra-HDTV-(4k)-Fernsehen zu den Messehighlights. Auch Flops waren Bestandteil der CES: 1993 wurde hier die Minidisc vorgestellt, die schon bald wieder vom Markt verschwunden war. Ebenso ging es dem Standard HD-DVD, der auf der CES 2004 als Prototyp vorgestellt wurde und wenige Jahre später eingestampft wurde. Durchgesetzt hat sich Blu-ray.

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