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Causticum in der Schwangerschaft

Lesezeit: 2 Minuten Das homöopathische Mittel Causticum hilft Frauen bei Inkontinenzproblemen, die häufig im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft auftreten. Doch auch bei anderen Beschwerden hilft das Mittel. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

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Causticum in der Schwangerschaft

Causticum in der Schwangerschaft

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Das homöopathische Mittel Causticum setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen und wurde von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, selbst entwickelt. Die Grundlage für die Urtinktur sind doppelt schwefelsaures Kali, also geschmolzenes Kaliumhydrogensulfat und gebrannter Marmorkalk, die in destilliertem Wasser aufgelöst werden. Beides muss zu gleichen Anteilen vorhanden sein.

Die verschiedenen Wirkungsbereiche von Causticum

Causticum unterstützt sehr mitfühlende und sensible Menschen mit einem großen Gerechtigkeitssinn, die aber unter ihren Emotionen leiden. Generelle Furcht, Melancholie, Trauer und Angst im Dunkeln sind Leitsymptome bei einer Causticum-Therapie. Die Wirkung des homöopathischen Mittels bei diesen Personen zielt auf den Bewegungsapparat, die Blasenfunktion und den Rachenbereich ab.

Darüber hinaus hilft Caustium der Haut beim Abheilen von ätzenden Wunden, die sich nur langsam schließen oder von Brandwunden. In erster Linie wirkt Causticum hier auf den Schmerz und fördert nachhaltig die Neubildung der verbrannten Haut. Causticum verhindert auch die Wucherung von Narbengewebe.

In der Neurologie wird Causticum häufig bei neurologischen Störungen, die sich durch Schwindel, Kopfschmerzen, Krämpfe und epileptische Anfälle bemerkbar machen, eingesetzt. In der HNO können Stimmlosigkeit, Heiserkeit und Ohrenschmerzen mit dem homöopathischen Mittel Causticum behandelt werden.

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Causticum hilft schwangeren Frauen bei Inkontinenzproblemen

In der Schwangerschaft kann Causticum ebenfalls bei verschiedenen Symptomen gegeben werden. Hauptsächlich zielt die Gabe von Causticum in diesem Zustand auf die Verbesserung der Blasenfunktion ab. So klagen viele Schwangere über eine schwache Blase, ständigen Harndrang und den unkontrollierten Abgang von Urin. Auch nach der Entbindung können diese Beschwerden noch eine Weile anhalten, ebenso wie eine Schließmuskelschwäche. Causticum hilft, das Harnverhalten besser regulieren zu können.

Auch bei einem Karpal-Tunnel-Syndrom, das während oder nach der Schwangerschaft auftreten kann, hilft Causticum. Dabei treten Schmerzen, Taubheit und ein Kribbelgefühl in den Fingern beziehungsweise Fingerspitzen auf. Neugeborenen, die während der Geburt Verletzungen an der Schulter oder am Schlüsselbein erlitten haben, können ebenfalls mit dem homöopathischen Mittel Causticum behandelt werden.

Nebenwirkungen des homöopathischen Mittels sind keine bekannt

Bis auf eine kurzzeitige Erstverschlimmerung, die bei homöopathischen Präparaten üblicherweise vorkommt, sind keine Nebenwirkungen von Causticum bekannt. Je nach Schwere der Symptome, über die die Schwangere klagt, ist auch die Dosis verschieden, in der Causticum verabreicht wird. Bei Inkontinenzproblemen wird eine Dosis von fünf Globuli in der Potenz D30 einmal die Woche eingenommen. Tritt das Karpal-Tunnel-Syndrom auf, werden drei Mal täglich drei bis fünf Globuli D12 gegeben. Die Behandlung von Neugeborenen, die sich an Schlüsselbein oder Schulter verletzt haben, sollte mit einem Arzt, Homöopathen oder der Hebamme abgesprochen werden.

Die Beschwerden, die die Patienten, die mit Causticum behandelt werden haben, verbessern sich bei Feuchtigkeit, Wärme und wenn die Patienten viel trinken. Eine Verschlechterung der Symptome tritt bei trockener Kälte, trockenem Wetter, schönem Wetter und häufig am Morgen ein.

Bildnachweis: David.Sch / stock.adobe.com

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