Gesundheit Praxistipps

Cannabis als Medikament gegen Schmerzen ohne Rausch

Die USA gelten als Vorreiter: Cannabis als Medikament ist in den Staaten eine übliche Praxis zur Schmerzlinderung. Auch in Deutschland soll das Rauschmittel bedürftigen Patienten zu schneller Genesung verhelfen – ohne das halluzinierende Hochgefühl zu provozieren.

Cannabis als Medikament gegen Schmerzen ohne Rausch

Cannabis als Medikament gegen Schmerzen ohne Rausch

Die Anfänge von Cannabis als Medikament

Wer glaubt, Cannabis als Medikament sei eine neuartige Methode der modernen Forschung, befindet sich auf dem Holzweg. Die alten Chinesen nutzten bereits tausende Jahre vor Christus das heilende Kraut für verschiedene Beschwerden. Durch die rasante Entwicklung moderner Medizin und durch neue Rauschmittelgesetze trat Cannabis als Medikament Anfang des 20. Jahrhunderts mehr und mehr in den Hintergrund.

Erst in den 60er Jahren begannen Wissenschaftler erneut, Cannabis-Forschung zu betreiben. Dabei erkannten sie die schmerzlindernde Wirkung des Wirkstoffes THC und das Potenzial, Cannabis als Medikament einzusetzen.

THC: Cannabis-Wirkung ohne Rausch

Das neueste Ziel der medizinischen Forschung bestand darin, den Wirkstoff THC zu isolieren. Denn Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist ebenfalls für den kurzzeitigen Rausch nach einem Joint verantwortlich. Interessant für die Medizin ist jedoch nur der Schmerz-Wirkstoff. Einem Forscherteam in den USA ist diese Isolation 2011 gelungen.

Cannabis als Medikament in Deutschland

In Deutschland waren bisher, anders als in den USA oder Großbritannien, nur Ausnahmen bezüglich Cannabis als Medikament gestattet worden. Die schmerzlindernde Wirkung wird natürlich befürwortet, nicht aber die halluzinatorische. Die spricht gegen das Rauschmittelgesetz.

Cannabis als Medikament: Ein neues Lebensgefühl?

Noch wird der medizinische Aspekt von Cannabis kontrovers diskutiert. Eine Einigung scheint in weiter Ferne zu sein. Dennoch ist nachgewiesen: Cannabis nimmt kranken Menschen das Leiden. Einsatzgebiete sind vor allem Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose, Arthritis oder Erbrechen und Übelkeit. Aber auch depressive Menschen können mit dem seit jeher heilenden Kraut ganz ohne Halluzinationen zu einer neuen Lebensfreude finden.

Bildnachweis: eight8 / stock.adobe.com

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