Praxistipps Reisen

Campingurlaub mit der Familie

Mit dem Beginn eines neuen Jahres steht auch wieder die Urlaubsplanung an. Hotelurlaub, Ferienwohnung mieten oder Camping - drei Möglichkeiten, die ihre Vor- und Nachteile haben. Im Hotel haben die Urlauber die Möglichkeit der ganztägigen Unterhaltung, allerdings sehen sie so oft nur wenig vom Land selbst.

Campingurlaub mit der Familie

Autor:

Campingurlaub mit der Familie

In einer Ferienwohnung ist dies anders, allerdings fühlt es sich durch die Hausarbeit, die geleistet werden muss, oft nicht anders an als ein freier Tag im eigenen Zuhause. Campen wiederum bietet freie Zeitgestaltung wie die Ferienwohnung und zudem ein abenteuerliches Urlaubsflair. Gekocht wird über Gaskochern, geschlafen im Zelt – zumindest, wenn kein Wohnwagen genutzt wird.

Der Urlaub mit Zelt auf den verschiedenen Plätzen in Deutschland und im Ausland bietet hervorragende Möglichkeiten, die Natur hautnah zu erleben und zum Teil mit den Bewohnern der jeweiligen Region direkt in Kontakt zu kommen. Zudem ist so ein Campingplatz meist multikulturell, da neben deutschen Touristen auch Urlauber aus anderen Ländern mit Zelt unterwegs sind.

Familienurlaub in der Natur

Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, muss sich oft viele Attraktionen überlegen, damit dem Nachwuchs nicht langweilig wird. Vor allem im Hotel kann dies anstrengend sein, wenn es nicht auf Kinderbetreuung ausgelegt ist. Die strenge Hausordnung führt zudem oft dazu, dass die Kinder möglichst leise sein müssen, um die anderen Gäste nicht zu stören. Für die kleinen Menschen bedeutet dies oft keinen Spaß, da sie lieber herumtoben würden.

Um einem unzufriedenem Urlaubserlebnis zu entgehen, entscheiden sich Familien daher für das Camping mit Zelt: Auf dem Platz können die Kinder nach Belieben herumtoben und finden oft sogar unter dem Nachwuchs der anderen Camper gute Freunde für die Ferienzeit. Die Eltern müssen sich so nicht den ganzen Tag um ihre Kinder kümmern und haben selbst Gelegenheit, auszuspannen und den Urlaub zu genießen.

Je nach Luxusbedürfnis können die Familien einen Campingplatz auswählen, zu dem eine Küche gehört, sodass sie nicht über dem Gaskocher zwingend kochen oder in dessen Nähe ein Restaurant suchen müssen. Ein Indoorspielplatz für schlechte Tage ist oft in der Nähe eines kinderfreundlichen Campingplatzes zu finden, sodass auch bei schlechtem Wetter keine Langeweile aufkommt.

Ausrüstung für das Familiencamping

Für den Urlaub im Zelt ist die richtige Ausrüstung nötig ? beispielsweise der schon erwähnte Gaskocher, damit auch warmes Essen zubereitet werden kann. Insofern der Campingplatz einen solchen erlaubt und es noch genug Platz im Auto gibt, kann die Familie zudem einen Grill mitnehmen. Für komfortable Nächte sorgen aufblasbare Isomatten, Kopfkissen und passende Schlafsäcke, empfiehlt das Ratgeberportal eltern.de.

Für Kinder gibt es Schlafsäcke in einer kleineren Größe, da sie durch die viele Luft an den Füßen sonst anfangen könnten zu frieren. Wetterfeste und warme Klamotten sowie Gummistiefel sind notwendig für Schlechtwetter-Tage im Urlaub, ebenso wie Sonnencreme, -hut und -brille wichtig sind für die schönen Zeiten.

Da die Toilette meist einige Schritte vom Zelt entfernt ist und die Campingplätze nachts stockdunkel sind, ist eine Taschenlampe mitzunehmen. Mit dieser findet das Kind aber auch das Elternteil sicher zur Toilette und wieder zurück. Bei ganz kleinen Kindern sollte der Vater oder die Mutter nachts allerdings mitgehen – sonst ist die Gefahr groß, dass sich das Kind verläuft und nicht mehr zurückfindet.

Essentiell für den Campingurlaub ist zudem eine Ausstattung mit Geschirr und Besteck, am besten aus Plastik, da dieses robust ist und das Gepäck nicht zusätzlich beschwert.

Spülzubehör ist ebenfalls einzupacken, wie auch ein Frischwasserbehälter und natürlich Töpfe zum Kochen. Die folgende Liste stellt die notwendigen Ausrüstungsgegenstände übersichtlich dar:

  • Gaskocher
  • Töpfe
  • Geschirr und Besteck
  • Aufblasbare Isomatten
  • Schlafsäcke und Kopfkissen
  • Wetterfeste und warme Kleidung
  • Gummistiefel
  • Sonnenbrille, -creme und -hut
  • Taschenlampe
  • Spülzubehör
  • Frischwasserbehälter

Die Wahl des Campingplatzes

Für Familien mit Kindern gibt es verschiedene Möglichkeiten, den passenden Campingplatz auszuwählen. Wer schon ein eigenes Zelt besitzt, kann sich relativ frei für einen Platz entscheiden. Allerdings ist es notwendig, früh zu buchen. Besonders in der Hauptsaison im Sommer können die Plätze sonst vollständig belegt sein. Es kann aber auch sein, dass die Familie erst ausprobieren möchte, wie ihr der Campingurlaub gefällt.

In diesem Fall bietet sich ein Reiseanbieter an, der ein Zelt zur Verfügung stellt; in den meisten Fällen fertig aufgebaut direkt auf dem Platz – hier sind aber bestimmte Orte vorgeschrieben, da der Anbieter nicht überall Personal zur Verfügung stellen kann. Diesen Service bekommen Kunden bei Vacanceselect in unterschiedlichen Ausführungen: Von großräumigen und komfortablen Lodgezelten über komplett ausgestattete Mobilheime bis hin zu Safarizelten.

Je nach Luxusanspruch der Camper ist das passende Urlaubszelt zu wählen. Ein weiteres Kriterium des Platzes sind die sanitären Räume: Wie sauber sind diese, wie viele Duschen und Toiletten gibt es? Urlaubslaune kommt schwerlich auf, wenn sich an den Toiletten lange Schlangen bilden oder die Duschen verdreckt sind.

Die Angebote für die Kinder sollten ebenfalls in die Entscheidung einfließen. Einige Plätze bieten abends beispielsweise eine Vorlesestunde an. Die Nähe zu einem Badesee oder ein Campingplatz mit Pool sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Vor allem im Sommer ist der Sprung ins Wasser eine willkommene Abkühlung.

Für die Verpflegung bietet sich ein Supermarkt in Laufentfernung an, einige Campingplätze haben sogar einen kleinen Laden direkt auf dem Gelände. Dies ist wichtig, da sich die Vorräte vor allem in der sommerlichen Hitze nicht lange halten. Es ist daher ratsam, jeden Tag einkaufen zu gehen, damit die Nahrung nicht verdirbt.

Wer nicht immer selbst kochen möchte, kann außerdem darauf achten, ob sich ein Restaurant in der Nähe befindet. Die Kriterien, die Familien an einen Campingplatz stellen, können vielseitig sein. Die wichtigsten Kriterien sind im Folgenden aufgelistet – allerdings variiert die Priorität der einzelnen Punkte je nach Anspruch der Familie an ihren Campingurlaub.

  • Komfortabler Campingurlaub mit Zeltaufbau oder Mobilheim?
  • Eigenes Zelt
  • Selbst kochen; Supermarkt in der Nähe
  • Restaurant in der Nähe
  • Ausstattung und Sauberkeit der sanitären Räumlichkeiten
  • Aktionen für Kinder
  • Badesee; Pool

Wie dieser Artikel zeigt, muss das Campen, wie jede andere Ferienreise auch, gut durchgeplant sein. Wer für die Urlaubsplanung 2014 diese Form in Betracht zieht, sollte frühstmöglich mit der Organisation beginnen. So ist gewährleistet, dass die Familie einen Platz nach ihren Wünschen und Kriterien bekommt.

Besonders beim Wunsch nach einem komfortablen Campingurlaub inklusive Zeltaufbau oder Mobilheim lohnt sich die frühzeitige Planung. Dies kann zudem sehr praktisch für einen Ausflug ins Ausland sein – durch das fehlende Zelt fällt ein großer Teil des sperrigen Gepäcks weg, sodass auch lange Fahrten im Auto angenehm sind.

Bildnachweis: Georg / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: