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Calcium sulfuricum: Welche Antlitzzeichen wiesen auf das Schüßlersalz Nr. 12 hin?

Lesezeit: 2 Minuten Das zwölfte von Dr. med. Schüßlers Mineralsalzen ist das Calcium sulfuricum. Es wird auch als schwefelsaurer Kalk oder Kalziumsulfat bezeichnet. Diese Substanz ist in der Leber und in der Gallenblase vertreten, es steigert die Blutgerinnung und regt den Stoffwechsel im Organismus an. Welche Antlitzzeichen weisen auf Calcium sulfuricum hin?

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Calcium sulfuricum: Welche Antlitzzeichen wiesen auf das Schüßlersalz Nr. 12 hin?

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Die Verbindung von Calcium- und Sulfationen sind ein natürlicher Bestandteil von Lebensmitteln und für den menschlichen Organismus lebensnotwendig.

Calcium sulfuricum unterstützt im Organismus die Bildung von Stütz-, Knorpel- und Bindegewebe. Dr. med. Schüßler setzte dieses Mineralsalz als Entgiftungsmittel für das Bindegewebe ein. Es intensiviert die Ausscheidung der Entgiftungsorgane Darm, Lymphe, Leber, Galle und Nieren. Des Weiteren wird es als Mineralsalz für Eiterungsprozesse eingesetzt. Hierbei muss jedoch die Voraussetzung geschaffen sein, dass der Eiter durch Gänge oder Eröffnung auch abfließen kann.

Antlitzzeichen von Calcium sulfuricum

Liegt ein Mangel an diesem Schüßlersalz vor, tritt eine alabasterartige, weiße Hautverfärbung auf. Die Haut sieht aus, als wäre sie aus Gips. Das Gesicht kann auch eine aschfahle Verfärbung mit bläulichem Schimmer aufzeigen. Es kann jedoch auch ungewaschen und schmutzig aussehen.

Die Zunge zeigt im hinteren Bereich eine lehmartige Einfärbung. An den Zungenrändern findet man nicht selten schmerzhafte Geschwüre. Leber- und Altersflecken an Händen und dem gesamten Körper geben einen weiteren Hinweis auf den Mangel an diesem Schüßlersalz. Eine gelbliche Verfärbung der Fingernägel und des Gesichtes im Bereich des Mundes und der Nase weisen auf einen extremen Mineralsalzmangel hin.

Weitere Antlitzzeichen

Die weiteren körperlichen Mangelzeichen sind hartnäckige Nasenneben- und Kieferhöhlenentzündungen. Chronischer Schnupfen mit gelblichem Ausfluss und chronisch-eitrige Bronchitiden zählen auch dazu. Man kann bei diesem Schüßlersalz die Priorität auf chronisch-eitrige Entzündungen legen.

Es können also mit diesem biochemischen Mineralsalz chronisch-rheumatische Gelenkerkrankungen, sowie chronisch-eitrige Entzündungen der Haut und Schleimhaut behandelt werden. Hierzu zählen auch Furunkel oder Karbunkel sowie Abszesse. Hierbei muss eine Abflussmöglichkeit gewährleistet sein. Calcium sulfuricum wird erfolgreich bei chronischen Blasen- und Nierenentzündungen eingesetzt.

Das Calcium sulfuricum wird am besten früh morgens eingenommen. Handelt es sich jedoch um ein Nieren- und Blasengeschehen, so ist die beste Einnahmezeit zwischen 15.00 und 19.00 Uhr. In dieser Zeit, der so genannten Nieren- und Blasenzeit nach der chinesischen Organuhr, tritt eine bestmögliche Heilung ein.

Da es sich um chronische Erkrankungen handelt, sollte dieses Schüßlersalz zusammen mit der Nr. 11 Silicea über mehrere Monate eingenommen werden. Hierbei sollten jeweils 2 bis 3 Tabletten 3 x täglich eingenommen werden. Die Aufnahmefähigkeit dieses Schüßlersalzes kann durch heißes Wasser gesteigert werden. Hierbei löst man 3 – 5 Tabletten der Nr. 11 und Nr. 12 in heißem Wasser auf und trinkt es mit langsamen Schlucken.

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