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Bußgelder: Teure Verkehrsverstöße im Ausland

Lesezeit: < 1 Minute Nach neustem EU-Recht gilt bei Unfällen das Recht desjenigen Landes, in dem sich der Unfall ereignet hat. Aber auch ohne Unfall können Verstöße einen Verkehrssünder im Einzelfall teuer zu stehen kommen. Denn in fast allen Ländern Europas sind die Bußgelder deutlich höher als in Deutschland. Einige Beispiele:

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Bußgelder: Teure Verkehrsverstöße im Ausland

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  • Geschwindigkeitsüberschreitungen um 20 km/h kosten in der Schweiz ab 110 Euro, in Italien ab 150 Euro. In Spanien fällt dafür Bußgeld zwischen 90 und 300 Euro an. Alkohol am Steuer wird ebenfalls streng geahndet:  In Italien zahlen Ertappte mindestens 280 Euro, in Spanien ab 300 Euro und in der Schweiz ab 370 Euro aufwärts. Wer in Frankreich alkoholisiert am Steuer erwischt wird, muss sogar 750 Euro und mehr berappen.
  • Strafen für Temposünden sollten sofort gezahlt werden, da sonst das Fahrzeug einbehalten werden kann. Wer ein Bußgeld nicht direkt vor Ort bezahlen muss, kommt bisher meist noch ungeschoren davon. Denn: Bislang können nur Bescheide aus Österreich hierzulande vollstreckt werden. Aber nicht mehr lange.
  • Ein neuer Beschluss sieht die Vollstreckung von Strafen über 70 Euro künftig in allen EU-Staaten vor. Möglicherweise werden dann auch noch zurückliegende Verstöße aus der Vergangenheit vollstreckt. Bei der nächsten Einreise könnten Verkehrssündern damit nachträgliche Bußgeldzahlungen drohen. Besonders hoch dürfte das Risiko dafür in der Schweiz und in den Niederlanden sein, warnt der ADAC.

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