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Burnout: Stufe 7 – Die Flamme ist aus!

Lesezeit: 2 Minuten Aus und Vorbei. Bei der letzten Burnout-Stufe zieht der Körper die Notbremse. Das Aufbäumen und die Abwehr gegen die Erkenntnis, das sich in der eigenen Alltagswelt etwas ändern muss, wird gestoppt.

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Burnout: Stufe 7 - Die Flamme ist aus!

Burnout: Stufe 7 – Die Flamme ist aus!

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Die Magengeschwüre, das Herzrasen oder der Missbrauch von Alkohol nehmen zu. Das Fernbleiben von der Arbeit wird durch den Krankenschein kaschiert und die Isolation von Freunden und Bekannten unterstützt die depressive Stimmung. Der Körper hat seine letzten Reserven im Kampf gegen das seelische Ungleichgewicht aufgebraucht und reagiert nun sehr heftig. Oft ist die Notaufnahme die letzte Station im Kampf gegen die Annahme des Unvermeidlichen: dem Eingestehen, dass das eigene Leben durch den Burnout aus den Fugen geraten ist.

Zwischen Beginn des Burnout und der euphorischen Phase bis zur Aufgabe des Körpers, können Wochen aber auch Jahre liegen. Je nach Zeitdauer und persönlicher Belastbarkeit, sind die Folgen für Körper und Psyche unterschiedlich schwer.

In 5 Stufen aus dem Burnout

  1. Akzeptanz: Der schwierigste Schritt ist die Akzeptanz der momentanen Situation. Es ist für die Genesung unausweichlich, dass man für sich selber akzeptiert, dass man sich in diese Situation gesteuert hat. Das Gute daran ist, dass auch klar ist, dass es weiter geht und man selber bestimmen kann, wie das geschehen kann.
  2. Kur: Beantragen Sie eine Kur bei Ihrer Krankenkasse. Diese hilft bei den ersten Schritten und sorgt dafür, das Ihr Körper wieder zu Kräften kommt. Ebenfalls kümmert man sich um Ihre psychisches Gleichgewicht und gibt Ihnen viel Raum und Zeit für Gespräche.
  3. Aufarbeiten: Wenn Sie wieder zu Kräften gekommen sind, ist es wichtig, mit Hilfe eines Profis das Geschehen aufzuarbeiten. Es wird einen Grund geben, der Sie in diese Sackgasse geführt hat. Das ist ein harter Schritt und bedeutet oft viel Mut, da Sie sich kompromisslos mit sich selber und Ihren intimsten Befindlichkeiten befassen müssen.
  4. Aufbauen: Wenn Sie den Grund erarbeitet haben und ihn akzeptieren konnten, geht es an die Aufbauarbeit. Sie lernen nun wieder, sich im normalen Alltag zu integrieren und Ihren persönlichen Standpunkt zu vertreten.
  5. Aufleben: Es ist wieder Zeit, am Leben aktiv teil zu nehmen. Es wird sich vieles geändert haben, vor allem Ihre Sicht auf die unterschiedlichen Dinge im Leben.

Vergessen Sie bei der Aufarbeitung eines Burnout nie, das es mindestens genauso lang dauern wird es zu verarbeiten, wie der Weg hinein war. Gehen Sie aktiv auf Freunde und Familie zu und suchen Sie das Gespräch. Akzeptanz, ein aktiver und gesunder Lebensstil werden dafür sorgen, dass Ihr Gespür für überlastende Situationen sensibler wird und Sie in der Lage sind, rechtzeitig zu handeln.

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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