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Burnout? Hafer stärkt die Nerven

Lesezeit: 2 Minuten Hafer ist ein wundervolles Getreide. Er stärkt die Nerven und gibt Kraft. Wenn Sie arbeiten wie ein Pferd und das Burnout droht, sollten Sie sich mit diesem Getreide anfreunden. Erfahren Sie, welche Wirkungen Hafer hat und wie Sie ihn verwenden können. Als Nahrungsmittel, Tee und Vollbad wirkt er Wunder.

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Burnout? Hafer stärkt die Nerven

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Hafer kennenlernen

Avena sativa ist ein bekanntes Getreide. Sein spelzenloser Verwandter, der Nackthafer (Avena nuda), bietet sich ebenfalls an und ist als Nahrungsmittel noch günstiger. Im ehemals keltischen Raum ist Hafer noch heute als Frühstück beliebt. Der Engländer ist das Porridge gerne, einen gekochten Brei aus Hafermehl, um den sich ganze Zubereitungsmythen ranken, ja es gibt sogar eine jährliche Porridgeweltmeisterschaft. Wir kennen eher Haferflocken im Müsli oder als Schonkost bei Magenproblemen oder für Kinder.

Hafer: was drin ist

Hafer ist besonders nährstoffreich. Er enthält vor allem einen vergleichsweise hohen Fettanteil mit vielen ungesättigten Fettsäuren und Lezithin. Hafer enthält außerdem viel Eiweiß (bis zu zwölf Prozent) mit vielen essentiellen Aminosäuren. Hafer enthält allerdings auch eine Glutenfraktion, wobei Studien darauf hinweisen, dass er auch bei Glutenunverträglichkeit am unproblematischsten ist. Hafer enthält auch jede Menge Mineralien wie Kieselsäure, Kalium, Magnesium, Eisen, Kalzium und Zink. Außerdem finden wir Vitamin B1, B2, B6 und Folsäure, sowie Vitamin E und Carotinoide.

Wirkungen von Hafer als Nahrungsmittel

Die B-Vitamine unterstützen das Nervensystem, die Blutbildung und die Bildung des Glückshormons Serotonin. Durch die langsam abgebaute Stärke und die Ballaststoffe steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Hafermahlzeit nur langsam an, was bei Diabetikern sehr günstig ist, da der Insulinbedarf gering bleibt. Außerdem senkt Hafer den Anteil an „bösem“ LDL-Cholesterin. Die Haferschleime schützen die Magenschleimhaut.

Anwendung von Hafer

Versuchen Sie einmal Porridge. Mahlen Sie Hafer unbedingt frisch und kochen das erhaltene Mehl dann in Wasser auf. Rühren, rühren und rühren, der Brei ist sehr klebrig. Sie können den Geschmack in beide Richtungen verbessern, entweder salzig zum Beispiel mit Schafskäse, Sonnenblumenkernen und Sprossen, oder süß mit Banane, Honig und Mandeln.

Essen Sie jeden Morgen eine Portion und Sie werden bald merken, wie Ihr Nervensystem gekräftigt wird, Sie weniger stressanfällig sind. Das Burnout hat so weniger Chancen.

Als Tee getrunken hat Haferkraut eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Er wirkt außerdem entsäuernd.

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Bildnachweis: Monika Adamczyk / 123rf.com Lizenzfreie Bilder

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