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Brustkrebs – mit der geschlossene Biopsie Diagnose sichern

Lesezeit: 2 Minuten Erhärtet sich anhand der bildgebenden Untersuchungen der Verdacht auf Brustkrebs, ist eine geschlossene Biopsie notwendig, um darüber Auskunft zu geben, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt. Aus der Brust wird eine Gewebeprobe entnommen und auf Krebszellen untersucht. Es stehen heute viele Verfahren der Biopsien zur Verfügung, die eine zutreffende Diagnose vor der Operation erlauben. Die eine Methode ist die geschlossene Biopsie und bringt viele Vorteile mit sich.

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Brustkrebs -  mit der geschlossene Biopsie Diagnose sichern

Brustkrebs – mit der geschlossene Biopsie Diagnose sichern

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Die Methoden der geschlossenen Biopsie bei Brustkrebs

Bei der Methoden der geschlossene Biopsie handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff. Das hat den Vorteil, dass sich große Tumore vor der Operation oft so verkleinern lassen, dass die Brust beim Eingriff erhalten werden kann und somit der unnötige chirurgische Eingriff erspart bleibt.

Auch bietet sich bei der geschlossene Biopsie die Möglichkeit, für Frauen bei denen tatsächlich Krebs gefunden wurde, sich auf die Operation und nachfolgende Therapie vorzubereiten.

Die drei Methoden der geschlossenen Biopsie

Man unterscheidet drei Biopsiemethoden: die Feinnadelpunktion, Stanz-, und Vakuumbiopsie. Alle der drei Techniken können durch die bildgebenden Verfahren gesteuert werden.

Die Feinnadelpunktion zur Diagnose von Brustkrebs

Einzelne Zellen werden mit einer dünnen Nadel von etwa 0,5 Millimeter Durchmesser aus einem Zellverband entnommen. Um die Punktionen zu kontrollieren, wird zwecks Ultraschalluntersuchung, MRT-Gerät oder Mammographie in die Brust hineingeschaut.

Handelt es sich um eine Zyste, so wird die Zystenflüssigkeit in eine Spritze gezogen und anschließend untersucht. Handelt es sich bei dem getasteten Knoten um eine feste Geschwulst, dann versucht der Arzt, Zellen daraus abzusaugen.

Da jedes Karzinom auch gesunde Bereiche enthält, kann es bei der Punktion vorkommen, dass genau diese Bereiche abgesaugt werden und die Diagnose somit nicht sicher steht. Aus diesen Gründen wird die Feinnadelpunktion in Deutschland kaum noch praktiziert.

Die Stanzbiopsie zur Diagnose von Brustkrebs

Mit einer etwas dickeren Hohlnadel von etwa 1,6 Millimeter Durchmesser werden größere Zellverbände, d. h. kleine Gewebeteile aus dem Tumor entnommen. Durch einen kleinen Hautschnitt über der verdächtigten Stelle führt der Arzt die ultraschallgeführte Stanze ein. Unter örtlicher Betäubung ist die Stanzbiopsie schmerzfrei.

Die Stanzbiopsie eignet sich zur Untersuchung von tastbaren Knoten und solchen, die im Ultraschall deutlich zu sehen sind. Auch nicht tastbare Mikrokalkareale lassen sich mit der Stanzbiopsie untersuchen. Die Stanzbiopsie wird von einer Hochgeschwindigkeitsstanze von dem Arzt unter Ultraschall, Mammographie oder MRT-Kontrolle durchgeführt wird.

Wird bei der Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie Krebs gefunden, kann man der Diagnose sicher sein und sich somit auf die Operation vorbereiten. Die Stanzbiopsie ist auch dann zuverlässig, wenn kein Krebs gefunden wird.

Die Vakuumbiopsie zur Diagnose von Brustkrebs

Zeigt sich in der Mammographie nicht tastbarer großflächiger Mikrokalk, lässt sich mithilfe der Vakuumbiopsie der Verdacht auf Krebs klären. Die Vakuumbiopsie ist eine invasive Form der Biopsie, die unter Ultraschall, Röntgen oder MTR-Untersuchung durchgeführt wird und in der Regel nicht länger als 20 Minuten dauert. Dabei werden bei einem Einstich in die Brust mehrere zusammenhängende Gewebsstücke entnommen.

Die Mikrokalkareale lassen sich unter örtlicher Betäubung im Verlauf der Untersuchung komplett entfernen. Mithilfe eines Computers und bildgebender Verfahren ist die Treffsicherheit der genauen Lage des auffälligen Gewebes möglich. So wird sichergestellt, dass die Punktionsnadelspitze auch an die zu untersuchende Stelle gelangt. Das Ergebnis einer Biopsie liegt schnell vor und auf die Zuverlässigkeit der Diagnose bei der Vakuumbiopsie ist Verlass.

Bildnachweis: serhiibobyk / stock.adobe.com

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