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Brustkrebs: Kann eine Antihormontherapie helfen?

Lesezeit: < 1 Minute Ist eine Antihormontherapie nach einer Brustkrebsoperation möglich oder nicht? Die Wirksamkeit der Antihormontherapie ist eine Frage der biochemischen Individualität und lässt sich durch eine Untersuchung bestimmen. Erfahren Sie, was Ihr Hormonrezeptorstatus für Sie bedeutet.

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Brustkrebs: Kann eine Antihormontherapie helfen?

Brustkrebs: Kann eine Antihormontherapie helfen?

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Nach einer Brustkrebsoperation untersuchen Pathologen das Gewebe auf Tumore und Hormonrezeptoren. Rezeptoren sind „Empfänger“ in Zellen, die auf Signalstoffe reagieren, z. B. auf Hormone oder Schmerzmittel.

Bei einem klaren Krebsbefund enthält die Gewebeprobe Hormonrezeptoren und weitere Rezeptoren, die das Krebswachstum fördern. Durch die Untersuchung wird der Gehalt der Hormonrezeptoren bestimmt, der darüber entscheidet, ob eine Therapie mit Antihormonen nach der Operation sinnvoll ist oder nicht.

Für die Kennzeichnung des Hormonrezeptorenstatus werden folgende Abkürzungen verwendet

  • ER+ heißt östogenrezeptorpositiv
  • ER – heißt östrogenrezeptornegativ
  • PR+ heißt progesteronrezeptorpositiv
  • PR – heißt progesteronrezeptornegativ

Mit dem Alter steigt die Empfänglichkeit für eine Hormontherapie. 70% der Frauen nach den Wechseljahren verfügen über ausreichend Hormonrezeptoren, bei jüngeren Frauen ist der Anteil deutlich geringer.

Wenn genügend Rezeptoren vorhanden sind, sind diese entweder für Östrogen, für Progesteron oder für beide Hormone empfänglich. Je mehr Hormonrezeptoren, umso mehr Aussicht auf Erfolg besteht bei der Antihormontherapie.

Bildnachweis: anetlanda / stock.adobe.com

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