Nachhaltigkeit ist auch ein Thema für Vereine
Nachhaltigkeit sollte auch in unseren Vereinen ein großes Thema sein. Einen großen Schritt in diese Richtung könnte das Amt des Umweltbeauftragten sein. Umweltmanagement kann schließlich nicht verkehrt sein.
Dabei gibt es sicher kein festes Aufgabengebiet, das ein Umweltbeauftragter bearbeiten muss. Vielmehr kommt es dabei auf den Umweltbeauftragten selbst an. Natürlich muss Ihr Verein ebenfalls die Bereitschaft zeigen, sich in diese Richtung zu engagieren. Denn nur, wenn man an einem Strang zieht, wird die Implementierung eines Umweltbeauftragten auch erfolgreich gelingen.
Mögliche Aufgabenbereiche eines Umweltbeauftragte
- Betreuung und Konzeption von Projekten oder Aktionen im Umweltmanagement des Vereins
- Kontrolle über die laufenden Umweltmanagementprozesse
- Initiator von Kooperationen im Bereich Nachhaltigkeit & Umwelt
Er könnte sich auch mit einfachen Fragen beschäftigen. Wie könnte es möglich sein, den Verbrauch von Papier im Verein zu verringern? Welche aktuelle Prozesse bzw. Projekte können wir nachhaltig verändern, damit diese umweltgerechter sind? Zum Beispiel bei Bauvorhaben.
Dabei sollten aber folgende Faktoren besonders beachtet werden
- Relevanz
In welchem Maße haben die geplanten Umweltmanagementprozesse Auswirkungen auf Klima und Ressourcen? - Nachhaltigkeit
Wie lange sind diese Effekte zu beobachten? - Kommunikation
Welche Masse von Menschen wird wie angesprochen? - Realisierbarkeit
Lässt sich das Projekt realisieren?
Wie sagt man doch so schön "Kleinvieh macht auch Mist". Das demotivierende an Umweltmanagementprozesse ist der vermeintliche geringe Effekt, den man selber auf das große Ganze hin leider nicht messen kann. Sicher wird ein einziger Umweltbeauftragter nicht die Welt grundlegend verbessern. Jeder muss selber für sich entscheiden. Fakt ist nur, wenn man nicht bei sich selber anfängt, sollte man nicht meckern, dass sich nichts ändert. Egal wie klein der Effekt auch sein mag.