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Boxen ist das perfekte Fitness-Training

Lesezeit: 2 Minuten Was haben Muhammad Ali, Mike Tyson, Lennox Louis und Vitali Klitschko gemeinsam? Richtig: Alle waren Weltmeister im Profi-Boxen. Außerdem hatten oder haben alle eine Top-Figur. Und das nicht ohne Grund, denn Boxen ist das perfekte Fitness-Training. Um im Ring erfolgreich zu sein braucht man Kraft, Kondition und Schnelligkeit. Ein guter Grund Boxen einmal auszuprobieren.

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Boxen ist das perfekte Fitness-Training

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Beim Boxen wird der ganze Körper trainiert. Fast alle Muskelgruppen werden beansprucht, das Herz-Kreislauf-System gekräftigt und außerdem Ausdauer, Koordination und Reaktionsvermögen verbessert. Aggressionen können hervorragend abgebaut werden und zugleich werden Reaktionsfähigkeit, Kraft und Schnelligkeit verbessert. Nicht nur eine gute Bauchmuskulatur ist das Ergebnis sondern ganz nebenbei wird auch noch taktisches und strategisches Denken geschult.

Die Power kommt aus der Hüfte
Noch immer nicht überzeugt? Dann schlagen Sie mal ein paar Minuten mit aller Kraft gegen einen Sandsack. Sie werden sehen, wie schnell man sich damit auspowern kann. Wenn Sie dann mit Ihren Kräften am Ende sind, dann stellen Sie sich vor, dass Sie nicht einen Sandsack bearbeiten, sondern Ihren Erzfeind. Das kitzelt neue Energien frei.

Beim Boxen kommt es auf eine saubere Technik an, je besser Ihre Technik, desto härter ist das Training. Die Power beim Schlag kommt nicht nur aus den Armen, sondern viel mehr aus der Hüfte. Daher erfordert jeder Schlag auch sehr viel Körperspannung. Beim Fitness-Boxen werden die gleichen Techniken wie beim richtigen Boxen geübt.

Nur das man halt gegen einen Sandsack schlägt, statt einen Gegner zu bekämpfen. Als Anfänger lernt man zunächst die verschiedenen Schlagbewegungen kennen: Jap, Cross, Hook und Uppercut. Der Jap ist ein gerade geführter Schlag mit der Führhand. Bei einem Rechtshänder ist das in der Regel die linke Hand.

Der Cross wird diagonal geführt und mit dem stärkeren Arm geschlagen. Eingeleitet wird die Schlagbewegung mit dem hinteren Bein und einer schnellen Hüftdrehung, danach folgt die Schulter und zuletzt wird der Arm durchgezogen. So kommt richtig Wumms in den Schlag. Und nicht vergessen: bei jedem Schlag ausatmen.

Fitness-Boxen ist anspruchsvoll
Aber genauso wichtig wie die richtige Schlagtechnik ist eine gute Deckung. Wer will schon ständig Schläge einstecken wie Rocky Balboa. Deshalb gilt: Nach jedem Schlag werden die Arme direkt wieder in die Deckung zurückgenommen. Eine Hand sollte immer am Kinn bleiben und den Kopf schützen. Ansonsten ist man zu offen und läuft Gefahr hart getroffen zu werden.

Ständig Schlagen und die Arme oben halten ist kraftraubend. Grundlage ist eine ausdauernde Schultermuskulatur. Dafür trainieren Boxer am Speedbag. Auch beim Fitness-Boxen wird die anspruchsvolle Bewegung simuliert. Die Ellenbogen sind dabei fast auf Schulterhöhe und die Fäuste kreisen vor dem Körper umeinander. Wer das mal ausprobiert hat, merkt schnell wie die Schultern ermüden.

Natürliche Reflexe lenken
Um Reaktionsvermögen und Schlagkraft zu verbessern, werden Pratzen verwendet. Der Trainer hält diese gepolsterten Kissen, die den Gegner simulieren, mit den Händen hoch und schult günstige Schlagfolgen sowie Ausweichbewegungen.

Solche Kombinationen werden immer wieder eingeübt, um die Bewegungen zu automatisieren. In einem Kampf hat man nämlich selten die Gelegenheit, lange darüber nachzudenken, was man als nächstes machen will. Damit werden die natürlichen Reflexe in die richtigen Bahnen gelenkt. Sobald man eine Lücke in der Deckung des Gegners entdeckt, wird automatisch die passende Schlagfolge abgespult.

Zum Techniktraining kommt dann noch Kraft- und Konditionstraining, damit man nicht schon nach einer Runde mit seinen Kräften am Ende ist. Beim Boxen verbrennt man sehr viele Kalorien und legt so die verborgenen Muskeln frei. Deshalb haben Boxer auch eine extrem definierte Figur. Also Ring frei.

Die richtige Ausrüstung
Für ein ordentliches Boxtraining braucht man einen Sandsack, Boxhandschuhe, Bandagen, Pratzen und für das Konditionstraining eventuell ein Springseil. Den Sandsack sollte man als Anfänger aber lieber erstmal mit Klamotten füllen. Ansonsten brichst du dir schneller die Hand, als dir lieb ist. Das passiert übrigens auch Profiboxern. Deshalb solltest du dir vor dem Sandsack-Training die Handgelenke bandagiere. Seilspringen ist zudem eine der effizientesten Arten seine Ausdauer zu trainieren.

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