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Bluthochdruck: Welcher Sport ist der richtige?

Lesezeit: 2 Minuten Mit Sport lässt sich der Blutdruck nachhaltig senken. Aber nicht jede Sportart ist gleichermaßen gut geeignet. Bevor Sie also die Sportschuhe anziehen, sollten Sie wissen, welche Disziplinen besser geeignet sind, um den Blutdruck zu senken.

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Bluthochdruck: Welcher Sport ist der richtige?

Bluthochdruck: Welcher Sport ist der richtige?

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Ein zu hoher Blutdruck ist einer der Hauptfaktoren für ein krankes Herz. Um den Blutdruck zu senken, empfiehlt sich ein Mix aus gesunder Ernährung, eventuell Medikamente und vor allem Bewegung. Denn Sport hat viele positive Wirkungen auf den Blutdruck, da Bewegung das Herz-Kreislauf-System aktiviert, die Blutgefäße elastisch hält, Übergewicht abbaut und die Herzmuskeln kräftigt. Aber nicht jeder Sport ist gleichermaßen gut geeignet.

Vor dem Sport

Bevor Sie mit dem Sport loslegen, sollten Sie zunächst einen Arzt aufsuchen, der Sie und Ihr Herz einmal genau untersucht. Denn belastet man das Herz beim Sport zu sehr, kann es gefährlich werden. Wichtig ist auch, den Blutdruck regelmäßig zu messen. Denn sind die Werte zu hoch, ist es oft besser, zunächst den Druck medikamentös zu senken, bevor man mit dem Training beginnt. Normalwerte für den Blutdruck sind 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck spricht man ab 140/90 mm/Hg. Je nachdem, wie hoch der Blutdruck ist, sind unterschiedliche Sportarten besser geeignet.

Der richtige Sport

Am besten geeignet sind Sportarten, bei denen die Belastung gleich bleibend ist und individuell angepasst werden kann. Einfach gesagt sind Sportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, Langlauf, Wandern, Inline Skaten oder Walken sehr gut, da man selber entscheiden kann, wie anstrengend das Training wird. Denn wichtig ist es, große Belastungsspitzen zu vermeiden, wie sie beispielsweise bei Ballsportarten vorkommen, wenn man mit zu viel Ehrgeiz zur Sache geht.

Nicht so guter Sport

Weniger gut, aber immer noch besser als nur auf dem Sofa zu sitzen sind Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Handball und Rückschlagsportarten wie Tennis, Badminton oder Squash. Hier kann es, je nachdem mit welchem Gegner man spielt, sehr anstrengend sein. Diese Belastung kann für ein ohnehin geschädigtes Herz gefährlich sein. Wenn Sie also Ausdauersport nicht mögen und lieber einem Ball hinterherlaufen, müssen Sie etwas vorsichtig sein und gut auf Ihren Körper hören und bei sich anbahnenden Problem lieber eine Pause einlegen.

Krafttraining

Auch moderates Krafttraining kann den Blutdruck senken. Denn dabei verbessert sich der Stoffwechsel. Gleichzeitig verbessert sich die Insulinresistenz in den Zellen. Oft ist eine Störung hier der Auslöser für Bluthochdruck oder sogar eine Diabetes. Beim Krafttraining ist es aber wichtig, keine zu großen Gewichte zu stemmen. Sonst läuft man Gefahr in eine sogenannte Pressatmung zu fallen. Hier erhöht sich der Blutdruck deutlich, was gefährlich werden kann. Daher sollte man Krafttraining immer unter professioneller Anleitung machen.

Bildnachweis: Phimak / stock.adobe.com

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