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Blasenentzündung: Worauf muss ich bei Harnwegsinfekten achten?

Blasenentzündung: Worauf muss ich bei Harnwegsinfekten achten?
geschrieben von Andreas Brieschke

Möchten Sie wissen, was Sie bei einer Blasenentzündung beachten müssen? Ob es bei der Behandlung immer Antibiotika sein müssen? Welche naturheilkundlichen Maßnahmen gibt es? Der Artikel beschreibt die wichtigsten Symptome einer Blasenentzündung und wann es gefährlich wird.

Blasenentzündung: Worauf muß ich bei Harnwegsinfekten achten?

Eine Blasenentzündung kündigt sich an: Vielleicht hat man – oder in diesem Fall wohl meistens Frau – sich verkühlt. Die ersten heißen Tage im Jahr verführen dazu, ein bisschen zu lange auf der Wiese zu sitzen. Oder sie verführen zu anderen Beschäftigungen, nach denen Frau unbedingt urinieren gehen sollte, um eine aufsteigende Infektion durch Keime zu vermeiden.

Als erste Maßnahme bei drohender Blasenentzündung sollte ausreichend getrunken werden. Am besten einen Tee, der den Bereich stärkt, zum Beispiel Goldrutenkraut. Außerdem empfiehlt es sich, Rücken und vor allem Füße warm zu halten. Schlafen sie mit Wollsocken! Auch das Schüssler Salz Nummer drei Ferrum phosphoricum ist zu empfehlen. Alle halbe Stunde eine Tablette der D12.

Generell ist die wichtigste Bestrebung, die Blasenentzündung schnell zu stoppen. Ist sie einmal da, gilt es, ein Höhersteigen der Keime ins Nierenbecken und damit ernsthafte Probleme zu verhindern. Hier gilt eine wichtige Regel: RUHE, RUHE und nochmals RUHE. Nehmen Sie sich Zeit, sich auszukurieren.

Blasenentzündung: Welche Symptome gibt es?

Die Symptome einer Blasenentzündung sind meist recht einfach zu erkennen. Auf einmal brennt es beim Wasserlassen. Es kann sein, dass es im Unterbauch zieht. Vielleicht ist der Urin auch verfärbt oder riecht merkwürdig. Häufig ist auch ein gewisses Kältegefühl, auch kalte Füße sind nicht selten. Fieber ist dagegen nicht vorhanden. Schnelle Aufklärung bringen Urinstix, die jeder Heilpraktiker oder Arzt in seiner Praxis hat.

Hier zeigen Verfärbungen nach Eintauchen in den Urin, ob Bakterien, Leukozyten oder Blut vorhanden sind. Beim Selbsttest ist es wichtig, unbedingt Mittelstrahlurin zu verwenden. Also erst mal ein bisschen urinieren und dann den Urin in einem möglichst sterilen Gefäß auffangen. Ich gebe den Patienten gern ein paar Teststäbchen und Urinbecher zur Verlaufskontrolle mit.

Blasenentzündung: Müssen Antibiotika sein?

Generell lässt sich eine einfache akute Blasenentzündung auch ohne Antibiotika sicher behandeln. Hier ist die Anwendung von Tees sozusagen das non plus ultra. Es gibt eine Reihe von potenten Heilpflanzen, deren Inhaltsstoffe desinfizierend und keimtötend wirken.

Blasenentzündung: Wann wird es gefährlich?

Wichtigstes Kriterium ist das Auftreten von Fieber. Auch Schmerzen im Rücken sind ein deutlicher Hinweis, dass die Grenzen der Selbstversuche erreicht sind. Es ist dann sehr wahrscheinlich, dass der Infekt bis ins Nierenbecken aufgestiegen ist – und damit ist nicht zu spaßen. Es besteht nun sogar die Gefahr, dass die Nieren affektiert werden. Spätestens jetzt sollten sie einen kompetenten Behandler aufsuchen.

Bildnachweis: jomkwan7 / stock.adobe.com

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Andreas Brieschke